Souterrain-Wohnung (ca. 101 m², gewertet inkl. hälftigem Trockenraum) in einem 1973 in Massivbauweise errichteten Zweifamilienhaus in Runkel-Steeden (Landkreis Limburg-Weilburg, ländlicher Standort, ca. 1.400 Einwohner). Bewertet wird ein 411,070/1.000 Miteigentumsanteil an einem 883 m² großen Flurstück. Die Wohnung steht leer, der Eigentümer bewohnt die Erdgeschoss-Wohnung. Ausstattung einfacher bis mittlerer Standard, Nachtspeicheröfen (veraltet/energetisch ungünstig), überwiegend Holzfenster aus 1973, teils 1997. Lage: ruhige Nebenstraße, infrastrukturell eingeschränkt (nächster Vollsortiment-Einkauf in Limburg), ÖPNV nur Regionalbahn. Bausubstanz solide, jedoch klar sanierungsbedürftig (Heizungstausch Pflicht, Fenster, Böden). Nach energetischer und optischer Sanierung ist im ländlichen Umfeld eine Kaltmiete von ca. 6,50–7,00 €/m² erzielbar. Bietobergrenze: 95.000 € (rd. 65% des Verkehrswerts) – Abschlag wegen Souterrain-Lage, eingeschränkter Vermietbarkeit von Kellerwohnungen, Sanierungsstau (Nachtspeicheröfen), leerstehendem Objekt (kein Sofort-Cashflow) und ZVG-Risikoaufschlag. Bruttoanfangsrendite saniert: 5,85% (Verkehrswert) bzw. 8,36% (bei 70%-Einkauf). Faktor 17,1 (Verkehrswert) / 12,0 (70%). Bodenwertanteil ca. 25% – schützt teilweise gegen Totalverlust, jedoch Miteigentum mit bewohntem Nachbar (Risiko Stockwerksgemeinschaft).
Potenzial: Durchschnitt
Risiko: Mittel
MW: 145.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
4.5 €/m²
> 7.0 €/m²
455 €
> 707 €/Monat
Rendite
70% MW: 8.36%
· Multi: 17.1x
Bietobergrenze
95.000 €
Bodenwertanteil: 25%