Problematisches Investment in stark sanierungsbedürftiger Bestandsimmobilie (Bj. 1905, fiktives Bj. 1969). Nur 52 m² Wohnfläche in mäßiger Wohnlage, 24 Jahre Restnutzungsdauer. Bauschäden bereits mit -14.600 EUR im Gutachten berücksichtigt; Müll/Unrat auf Grundstück stellt Zusatzrisiko dar. Innenbesichtigung beim 1. Termin verweigert, WEG-Verwaltung gibt trotz mehrfacher Anfrage keine Auskünfte zu Rücklagen, Hausgeld, Beschlüssen oder Mietrückständen. Etagenheizung, ungünstige Grundrissführung (Wohnzimmer nur über Küche erreichbar). Bodenwertanteil 10.224 EUR macht ~28% des Verkehrswerts aus - die baulichen Anlagen sind faktisch wertlos, am Limit der 'Bodengoldthese'. Bergbauhistorische Belegenheit (RAG/TUI) zwar abgeklungen, aber Restrisiko. Hohes Mietsteigerungspotenzial durch Sanierung (von ~4,50 auf ~6,50 EUR/m²), jedoch übersteigen kalkulierte Sanierungskosten + Nebenkosten den Wert deutlich. Bietobergrenze strikt bei max. 18.000 EUR (~49% des VW) ansetzen, darunter wird das Investment interessant. Alles darüber zerstört jeden Renditeansatz. Für Privatinvestor mit Eigenleistung und niedrigem Kostenansatz prüfbar; für reinen Anleger/Kapitalanleger NICHT empfehlenswert.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 37.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
4.5 €/m²
> 6.5 €/m²
234 €
> 338 €/Monat
Rendite
70% MW: 10.84%
· Multi: 13.18x
Bietobergrenze
18.000 €
Bodenwertanteil: 27.6%