Zwangsversteigerung eines Zweifamilienhauses in Hammersbach/Marköbel (Main-Kinzig-Kreis, Hessen) auf 707 m² Grundstück mit ausgewiesenem Verkehrswert von 375.000 €. Wesentliche Risiken: Bewertung NUR nach äußerem Anschein (keine Innenbesichtigung möglich, da Gebäude komplett eingewachsen), Leerstand seit mehreren Jahren, Wasserschaden in der Vergangenheit (lt. Hörensagen durch Feuerwehr behoben), Belastung mit Wohnungsrecht (im Gutachten nicht wertmindernd berücksichtigt – erheblicher K.o.-Faktor für Eigennutzung). Lage am Ortsrand in ländlichem Umfeld mit eingeschränktem Mietnachfragepotenzial. Substanzrisiko durch verdeckte Mängel (Statik, Haustechnik, Schadstoffe, kontaminierter Boden) nicht abschätzbar. Hohes Wertsteigerungspotenzial nach Kernsanierung (Sachwert vermutlich 200-250 TEUR, Bodenwert ca. 160-180 TEUR), jedoch Instandsetzungsaufwand geschätzt 80-120 TEUR. Bietobergrenze unter Berücksichtigung des Zustands- und Wohnungsrechtsrisikos sowie Sanierungsreserve: max. 230.000 € (rd. 61% des Marktwerts). Nur für erfahrene Sanierer/Projektentwickler mit ausreichend Eigenkapitalreserve geeignet.
Potenzial: Gut
Risiko: Hoch
MW: 375.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
> 9.5 €/m²
> 1.900 €/Monat
Rendite
70% MW: 8.7%
· Multi: 16.4x
Bietobergrenze
230.000 €
Bodenwertanteil: 45%