Eigentumswohnung (ca. 84 m², 2. OG vorne/rechts, mit Balkon und Keller) im 20-geschossigen Wohnhochhaus Ottostraße 58-64, 47198 Duisburg-Homberg-Hochheide. Baujahr 1969/1974, Großwohnsiedlung mit 320 Einheiten. Verkehrswert laut Gutachten äußerst niedrig bei 22.000 € (nur 262 €/m²). Wesentliche Risiken: (1) Lage in bekanntem Problemschwerpunkt Duisburg-Homberg-Hochheide mit sehr hoher Leerstandsquote, (2) Sanierungsgebiet 'Homberg-Hochheide' mit Sanierungsvermerk in Abt. II (kein Rang, nur Hinweis), Genehmigungspflichten nach §144 BauGB, (3) keine Innenbesichtigung möglich – hohe Risiken durch verdeckte Mängel, (4) offene Asbestsanierung im Gemeinschaftseigentum – erhebliche Sonderumlagen möglich, (5) Brandschutzauflagen, (6) zahlreiche weitere Zwangsversteigerungsverfahren im Komplex signalisieren strukturelle Probleme, (7) Verwalterwechsel 2022, (8) Mietverhältnisse unklar, (9) Baualter 55+ Jahre mit entsprechendem Sanierungsstau. Bodenwertanteil dominiert: Bei BRW ca. 100 €/m² und MEA 345/10.000 ergibt sich ein rechnerischer Bodenwert von ca. 28.500 €. Der sanierte Marktwert wird auf ca. 50.000 € geschätzt (Bodenwert + moderate Gebäuderestwert nach Sanierung). Bietobergrenze konservativ bei 35.000 € (70 % des sanierten Marktwerts), um Risiken aus Asbest, Sonderumlagen, Mieterauszahlungen, Geräumungskosten und Sanierungsvermerk-Genehmigungsverfahren abzudecken. Nur für erfahrene Investoren mit Spezialisierung auf Problemlagen und Zugang zu Handwerkern/Räumlichkeiten empfehlenswert. Vor Gebot zwingend Innenbesichtigung erzwingen, WEG-Protokolle und Hausgeld-Rückstände prüfen.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 50.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
5.5 €/m²
> 7.5 €/m²
462 €
> 630 €/Monat
Rendite
70% MW: 10.6%
· Multi: 6.6x
Bietobergrenze
35.000 €
Bodenwertanteil: 57%