Unbebautes Grundstück – Bewertungsobjekt ist lediglich ein 109,11/1000 Miteigentumsanteil (effektiv ca. 127,6 m²) an einem 1.170 m² großen Flurstück in Löhne-Obernbeck, Ellerbuscher Straße 128. Kernprobleme: (1) Reine Miteigentumsparzelle – keine Sondereigentumsbildung, faktisch illiquide und kaum eigenständig verwertbar; (2) FNP-Darstellung als 'Flächen für die Landwirtschaft' widerspricht der Einstufung als 'Bauland' und 'Fläche gemischter Nutzung' – rechtliche Baulandqualität ist unklar; (3) Kein rechtsverbindlicher Bebauungsplan, Zulässigkeit richtet sich nach §34 BauGB Innenbereich (Anfälligkeit für Nachbarbeanstandungen); (4) Eingetragener Bauwich ohne bestehende Bebauung – Löschung erforderlich; (5) Starkregenrisiko laut Hochwasser-App NRW; (6) Mittelgute Wohnlage, Ortsrandlage, Reihengrundstück unregelmäßig. Geschätzter Marktwert: ~8.000 € (deutlich unter Baulandniveau, da weder echtes Bauland i.S.d. §34 noch landwirtschaftliche Reinaltungsfläche – hybride, schwer marktgängige Position). Bietobergrenze für ZVG: maximal 5.500 € (ca. 70%), besser darunter, da unkalkulierbare Risikofaktoren (Bauwich-Löschung, FNP-Diskrepanz, §34-Nachweis, Starkregen, Miteigentumsproblematik). Investition nicht empfohlen – weder Mietrendite erzielbar (unbebaut) noch verlässliche Wertsteigerung in Sicht. Reine Spekulationsposition für erfahrene Entwickler mit hohem Risikokapital, nicht für klassische Anleger.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 8.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
Bietobergrenze
5.500 €
Bodenwertanteil: 100%