Einfamilienhaus (Baujahr 1938) mit nicht genehmigtem 2-geschossigem Anbau, kein Innenbesichtigung möglich, Modernisierungsumfang unklar, Erschließung nur über Fremdflurstück 434. Bodenrichtwert 220 €/m² ergibt reinen Bodenwert von ca. 155.100 € (Flur 237), Flur 433 (57 m²) ist faktisch unverwertbar (1 €). Der Marktwert von 260.000 € enthält somit nur ca. 105.000 € Gebäudesachwert für ein 87 Jahre altes, baurechtlich problematisches Objekt. Hauptrisiken: (1) Illegaler Anbau ohne Baugenehmigung, kritisch wegen fehlender Abstandsflächenbaulast – Risiko der nachträglichen Genehmigungsversagung bzw. Rückbauanordnung; (2) Keine Innenbesichtigung, daher Zustand von Bausubstanz, Haustechnik und Schadstoffen (Asbest, PCB möglich bei 1938er Bau) ungeklärt; (3) Mittlere Wohnlage in Lage/Lippe (kein Ballungsraum). Aufgrund der massiven Risiken und des hohen Bodenwertanteils (~60%) Bietobergrenze bei max. 70% des Marktwerts, also rund 180.000 €. Darüber hinaus muss ein Risikopuffer für mögliche Rückbaukosten, Altlastenbeseitigung und Grundbucheintragungen (Notwegerecht) einkalkuliert werden. Für renditeorientierte Investoren nicht empfehlenswert; nur für Selbstnutzer mit handwerklichem Geschick und Risikobereitschaft interessant.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 260.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
> 8.5 €/m²
> 1.275 €/Monat
Rendite
70% MW: 4.12%
· Multi: 17.0x
Bietobergrenze
180.000 €
Bodenwertanteil: 59.7%