Hochgradig sanierungsbedürftiges ehemaliges landwirtschaftliches Anwesen mit 4 Wohneinheiten (ca. 380 m² Wfl) auf 1.196 m² Grundstück. Bausubstanz wirtschaftlich abgeschrieben, schwere Bauschäden dokumentiert: Frost- und Wasserschäden an OG-Decke, großflächig heruntergebrochene Gipskartondecken, unterdimensionierter Dachstuhl, Heizung demontiert, Elektrik prüfbedürftig, mögliche Schadstoffe (Asbest). Nur 1 von 4 WE ist durch Eigentümer selbst genutzt – keine Mieteinnahmen. Verkehrswert im Gutachten symbolisch auf 1 EUR festgesetzt. Makrolage ländlich (Bonenburg, ca. 900 EW, Stadt Warburg, Kreis Höxter, OWL) – eingeschränkte Infrastruktur, eingeschränkter Mietmarkt. Bodenrichtwert 46.000 EUR, davon Freilegungs- und Räumungskosten (Sperrmüll!) abzuziehen. Sanierungskosten kalkulatorisch 600–800k EUR. Kernfazit: Reiner Ertragswert deutlich negativ – wirtschaftlich nur für Eigennutzer mit hohem Eigenleistungsanteil, Liebhaber historischer Bausubstanz oder als Bauerwartungsland interessant. Klassischer 'Hands-off' für Buy-and-Hold-Investoren. Bietobergrenze: 30.000 EUR (unter Bodenwert, um Demontage- und Räumungskosten zu kompensieren).
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 50.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
> 5.5 €/m²
> 2.090 €/Monat
Rendite
70% MW: 2.3%
· Multi: 30.2x
Bietobergrenze
30.000 €
Bodenwertanteil: 92%