Kernfazit: Bestandsgebäude (Baujahre 1960/1965) in Schloß Holte-Stukenbrock auf großzügigem 1.255 m² Grundstück in Mischgebietslage (§34 BauGB, kein B-Plan). Der vom Gutachterausschuss festgestellte Verkehrswert von 241.000 EUR spiegelt nahezu rein den Bodenwert wider (Bodenrichtwert ~190-220 EUR/m² × 1.255 m² ≈ 240-275k EUR) – das Gebäude selbst ist faktisch wertlos, vermutlich abbruchreif. Positiv: Gute Lage an der Oerlinghauser Straße (Landesstraße), 450m zur A33, 8km zur A2, Mischgebietscharakter eröffnet gewerbliche/Development-Perspektiven. Negativ: Innenbesichtigung wurde vom Eigentümer verweigert (erhebliches verdecktes Risiko hinsichtlich Bausubstanz, Schadstoffen, Statik), Eigennutzung → Räumungs-/Sozialklauselrisiko, ZVG läuft bereits seit 1990 mit mehreren Anordnungen (1990, 1996, 2005, 2017, 2024) – deutet auf chronische Problemimmobilie und sehr hartnäckigen Eigentümer hin. Keine Mieteinnahmen, daher kein klassisches Mietmodell – Investment nur sinnvoll als Abbruch-/Neubau- oder Bestandssanierungsprojekt mit deutlicher Marge. Bietobergrenze: 165.000 EUR (rd. 68% des Verkehrswerts, zusätzlicher Risikoabschlag wegen Räumungsrisiko, verweigerter Innenbesichtigung und langer Verfahrenshistorie). Bei erfolgreichem Erwerb: Entwicklungspotenzial durch Grundstücksteilung (Baulücke), Neubau EFH/DHH oder gewerbliche Mischnutzung – aber nur mit einkalkuliertem Demolition- und Verfahrensrisiko wirtschaftlich.
Potenzial: Durchschnitt
Risiko: Hoch
MW: 241.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
6.0 €/m²
> 8.5 €/m²
900 €
> 1.275 €/Monat
Rendite
70% MW: 4.44%
· Multi: 15.75x
Bietobergrenze
165.000 €
Bodenwertanteil: 100%