Zweifamilienhaus in Bergheim-Glesch (NRW) mit 519 m² Grundstück im Mischgebiet. Bestand aus Altbau Bj. 1954 (Doppelhaushälfte, ca. 100-110 m²) sowie einem 2020 begonnenen, NICHT fertiggestellten Anbau (2-geschossig mit Keller) und Hauseingangsanbau. Kritische Risikofaktoren: 1) Keine Innenbesichtigung möglich – Zustand vollständig unbekannt, 2) Baugenehmigungsunterlagen für den Anbau trotz mehrfacher Nachfrage bei der Stadt Bergheim NICHT auffindbar – Risiko von Schwarzbau mit Abrissverfügung oder kostspieliger Legalisierung, 3) Bahnlinie unmittelbar angrenzend (Lärmbelästigung, Erschütterungen), 4) Anbau unterliegt Einmessungspflicht (nach 01.08.1972 errichtet) – Abschlag berücksichtigt, 5) Glesch ist kleiner Ortsteil mit nur 2.000 EW (begrenzter Mietmarkt). Positiv: Gute ÖPNV-Anbindung (Regionalbahn Köln-Horrem-Bergheim-Bedburg in 150 m), kein Bebauungsplan aber §34 BauGB mit Nachverdichtungspotenzial im Nordwesten, Mischgebietsausweisung eröffnet auch gewerbliche Nutzungsoptionen. Lage durchschnittlich. Bietobergrenze 270.000 EUR (ca. 75% des Verkehrswertes) – erfordert signifikanten Risikoabschlag für fehlende Genehmigungen, verdeckte Mängel und Unwägbarkeiten der Zwangsversteigerung. Nur für erfahrene Investoren mit Reservekapital für Baulegalisierung und Sanierung empfehlenswert.
Potenzial: Durchschnitt
Risiko: Hoch
MW: 361.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
5.5 €/m²
> 7.5 €/m²
1.100 €
> 1.500 €/Monat
Rendite
70% MW: 3.49%
· Multi: 20.1x
Bietobergrenze
270.000 €
Bodenwertanteil: 40%