gemischt genutztes Gebäude mit Anbauten und Garagen bebaute Grundstück: Essenberger Straße 205, 205 a, 47059 Duisburg, NeuenkampBei dem Bewertungsobjekt handelt es sich um ein ca. 1933 errichtetes, gemischt genutztes Gebäude mit teilweiser Unterkellerung, einem rückseitigen Anbau sowie einem im Jahr 1951 wiederaufgebauten linksseitigen Anbau. Die Grundstücksgröße beträgt 860 m².Die Liegenschaft umfasst insgesamt drei Wohneinheiten, zwei Gewerbeeinheiten sowie drei Garagen. Die Wohnfläche bemisst sich auf ca. 215 m², die gewerbliche Nutzfläche auf ca. 93 m².In welchem Umfang das Objekt zum Wertermittlungsstichtag vermietet war, konnte nicht abschließend geklärt werden. Ebenso konnte die aktuelle Nutzung der gewerblichen Flächen nicht überprüft werden. Dem äußeren Anschein nach stand die im linksseitigen Anbau gelegene Gewerbeeinheit (Hausnummer 205a) zum Stichtag leer.Die Besichtigungsmöglichkeiten waren stark eingeschränkt; es konnte ausschließlich eine straßenseitige Außenbesichtigung durchgeführt werden. Der äußere Gesamteindruck des Gebäudes ist als unterdurchschnittlich zu bewerten. Im Einzelnen besteht ein deutlicher Modernisierungsbedarf sowie ein erheblicher Instandhaltungsstau.Im Jahr 2019 wurden Außenbalkone für die Obergeschosswohnungen angebracht. Größere energetische Modernisierungsmaßnahmen wurden augenscheinlich bislang nicht durchgeführt.
Älteres, gemischt genutztes Bestandsobjekt (Baujahr 1933/1951) in Duisburg-Hochfeld (PLZ 47059) mit 3 WE, 2 GE und 3 Garagen auf 860 m² Grundstück. Verkehrswert laut Gutachten 227.000 €. Aufgrund struktureller Schwächen des Standorts (Hochfeld ist ein sozioökonomisch schwacher Stadtteil), massivem Instandhaltungs- und Modernisierungsstau, fehlender Innenbesichtigung, unbekannter Mietverhältnisse, einer leerstehenden Gewerbeeinheit, Verdachtsfläche Altlasten (AA0999) sowie möglicher Grenzüberbauungen bestehen erhebliche Risiken. Kernfazit: Klassisches Distressed-Asset mit Wertentwicklungspotenzial nur bei substanzieller Sanierung und aktiver Bewirtschaftung. Bietobergrenze 150.000 € (ca. 66% des Verkehrswerts) – entspricht 34% Abschlag und berücksichtigt Sanierungsstau (geschätzt 80-120 TEUR), Mietausfall, Altlasten-Risiko, Erwerbsnebenkosten (Grunderwerbsteuer 6,5% in NRW, Gerichtskosten, Makler) und Marktrisiko.
Potenzial: Durchschnitt
Risiko: Hoch
MW: 227.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
6.8 €/m²
> 8.75 €/m²
2.095 €
> 2.695 €/Monat
Rendite
70% MW: 9.97%
· Multi: 7.02x
Bietobergrenze
150.000 €
Bodenwertanteil: 83%
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