Zwangsversteigerung einer 1/8 MEA an einem 1997 errichteten MFH in Wirges (Westerwald). Bewertet wird nur die Kellergeschosswohnung Nr. 2 (Sondereigentum) zzgl. anteiligem Miteigentum an MFH, altem Wohnhaus (Nr. 5), Doppelgarage und 685 m² Grundstück. Wesentliche Chancen: günstiger Marktwert (106.000 €), leerstehend (kein Mietverhältnis zu übernehmen), solide Massivbauweise aus 1997, keine Altlasten/Hausschwamm, kein Mietvertrag. Wesentliche Risiken: Kellergeschoss mit eingeschränkten Lichtverhältnissen, stark renovierungsbedürftig (Gastherme Junkers kurzfristig erneuerungspflichtig, Ausstattung Stand Ende 1990er), keine WEG-Verwaltung und keine professionelle Hausverwaltung (Risiko bezüglich Miteigentümer und Gemeinschaft), keine Information zu Teilungsverhältnissen älteres Wohnhaus/Garage (explizit als Bewertungsrisiko benannt), keine Energieausweis (mutmaßlich schlechte Energieklasse), Mikrolage Westerwald mit begrenztem Mieternachfragepotenzial. Investitionsstrategie: Kauf zu Abschlag, Komplettsanierung der Einheit, Neuvermietung. Bietobergrenze kalkuliert auf 70.000 € (rd. 66 % des Marktwerts) – ausreichend Puffer für Sanierungskosten (~20-30 T€), Erwerbsnebenkosten (Grunderwerbsteuer entfällt bei ZVG, aber Gerichts-/Notarkosten) und Reserve. Darüber hinaus keine Bietungsempfehlung, da Kellergeschoss-Faktor und Bewertungsunsicherheiten (altes Wohnhaus, Gemeinschaft) den Ertragswert begrenzen.
Potenzial: Gut
Risiko: Mittel
MW: 106.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
5.0 €/m²
> 7.5 €/m²
350 €
> 525 €/Monat
Rendite
70% MW: 5.66%
· Multi: 25.2x
Bietobergrenze
70.000 €
Bodenwertanteil: 10%