Einfamilienhaus Baujahr 1958, vollunterkellert, 2-geschossig mit nicht ausgebautem DG, einseitig grenzständig, auf 396 m² in Nideggen-Brück (kleinster Ortsteil, ca. 600 EW). Solide Bausubstanz aus Nachkriegszeit mit typischem Sanierungsstau. Lagemix: durchschnittliche Wohnlage, 230 m zur Rurtalbahn (Lärm), 40 m zur L11 (Verkehr), angrenzend an die Rur (Hochwasser-Aufmerksamkeit, aber nicht im gesetzlichen Überschwemmungsgebiet). Bergbau-Restrisiko (Fundpunkt im nahen Umfeld, Felder 'Call' und erloschenes 'Nideggerbrück') – bergbauliche Einwirkungen lt. Bezirksregierung Arnsberg nicht gänzlich ausgeschlossen. §34 BauGB (kein B-Plan), Gemischte Baufläche. Keine Baulasten, keine Altlasten, keine Erschließungs-/Anschlussbeiträge. Eigentümerin bewohnt → Räumungsproblem im ZVG wahrscheinlich (ggf. §74a ZVG, Restschuldbefreiung). Positiv: Solide 70%-Rendite bei typischem ZVG-Ersteigerungsabschlag von ~30% auf den Verkehrswert. Empfehlung: Kauf nur deutlich unter Verkehrswert, da Sanierung (Heizung, Elektro, Fenster, Bad, ggf. Dach) wahrscheinlich 25-40 TEUR verschlingt, plus Räumungskosten. Kernfazit: Rechenbar nur als Bestandshalter mit Sanierung und anschließender Vermietung – dafür ausreichend Margin bei ZVG-Kauf um 65-70 TEUR.
Potenzial: Gut
Risiko: Mittel
MW: 112.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
5.5 €/m²
> 7.5 €/m²
660 €
> 900 €/Monat
Rendite
70% MW: 10.1%
· Multi: 14.1x
Bietobergrenze
70.000 €
Bodenwertanteil: 35%