Investment-Analyse: Zwangsversteigerung eines Miteigentumsanteils von 139,10/1.000 (= ca. 162,75 m² effektiv) an einem unbebauten Grundstück (Flurstück 118, Gesamtfläche 1.170 m²) in Löhne-Obernbeck, Ellerbuscher Str. 128. Status 'Bauland' (Entwicklungsstufe), jedoch Darstellung im Flächennutzungsplan als 'Flächen für die Landwirtschaft' – kein rechtsverbindlicher Bebauungsplan, Beurteilung gem. §34 BauGB. Erschließung gesichert (keine Erschließungsbeiträge, keine KAG-Forderungen), keine Altlasten, normal tragfähiger Baugrund, leichte Hochwasser-Starkregen-Gefahr, geringe Verkehrslärmimmissionen. Lage: Ortsrandlage, mittelgute Wohnlage in Ostwestfalen, 41.000 EW, Kaufkraftindex 93,3, stabile Demografie, sehr gute Anbindung an A30 (3,5 km) und B61. Kernfazit: Reines Bodeninvestment ohne jegliche Mieteinnahmen, kleiner unselbständiger Miteigentumsanteil – Wertrealisierung nur über gemeinschaftliche Entwicklung mit den übrigen 860,90/1.000-Anteilen möglich. Hohes Koordinations- und Bauplanungsrisiko (FNP-Widerspruch, §34-Prüfung). Für klassische Buy-and-Hold-Investoren ungeeignet, maximal für lokale Entwickler mit Zugriff auf Miteigentümergemeinschaft und langem Atem interessant. Bietobergrenze: 17.500 € (ca. 70% des geschätzten Verkehrswerts von 25.000 € bei unterstelltem BRW von ~150 €/m² für baureifes Land in mittelguter Wohnlage).
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 25.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
> 10.0 €/m²
> 1.200 €/Monat
Rendite
70% MW: 82.3%
· Multi: 1.74x
Bietobergrenze
17.500 €
Bodenwertanteil: 100%