Massiv errichtetes 1-Familienhaus (ca. 133 m² Wfl., 400 m² Grdst.) in einfacher Wohnlage von Herford-Innenstadt mit nicht unterkellertem, 1-geschossigem Wohnhaus und ausgebautem Dachgeschoss. Der festgestellte Verkehrswert von 320.000 € ist plausibel, jedoch durch negative Lagefaktoren (Bünder Straße/Schienennetz-Immissionen, Mischbebauung, eingeschränkte Mikrolage) sowie undifferenzierte Bausubstanz (kein Keller, 2 Zimmer/Spitzboden nicht zugänglich, Bauschäden nicht abschließend dokumentiert) belastet. Die Aufhebung der Gemeinschaft (Erbengemeinschaft/Trennung) ist ein klassisches ZVG-Szenario, häufig mit Motivationsdruck der Beteiligten. Empfohlene Bietobergrenze ca. 220.000 € (≈69% des Verkehrswerts), da für eine angemessene Sanierungsrendite (≥7% Brutto) deutliche Abschläge auf den Verkehrswert erforderlich sind. Risiken: verdeckte Mängel (eingeschränkte Besichtigung), unbekanntes Baujahr, Baulasten im Umfeld, mögliche Altlastennähe, ungeklärte Legalität des umgebauten Carports. Chancen: solide Bausubstanz, WA-Gebiet (max. 2 WE, perspektivisch auch Vermietung als 2-FH möglich), akzeptable Wohnfläche, kein Erschließungsbeitrag offen.
Potenzial: Durchschnitt
Risiko: Mittel
MW: 320.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
6.5 €/m²
> 8.5 €/m²
865 €
> 1.130 €/Monat
Rendite
70% MW: 6.05%
· Multi: 23.6x
Bietobergrenze
220.000 €
Bodenwertanteil: 37.5%