Amtsgericht
Duisburg
Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Adresse
Ottostraße 62 Duisburg, Homberg-Hochheide
Objektart
Eigentumswohnung (1 bis 2 Zimmer)
Verkehrswert
14.800 €
Termin
2026-12-04 10:00
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Grundbuch
Anhänge
Gutachten (1076 KB)
Notizen
Änderungshistorie
2026-08-10 11:06:31
Ersterfassung
Wert hinzugefuegt: 14,800 €
Termin hinzugefuegt: 2026-12-04 10:00
Objektart hinzugefuegt: Eigentumswohnung (1 bis 2 Zimmer)
Verfahren hinzugefuegt: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Ort hinzugefuegt: Duisburg, Homberg-Hochheide
Amtsgericht hinzugefuegt: Duisburg
Gutachtenanalyse
25
Score
Hochriskantes Distressed-Investment in einem Problem-Hochhaus (Baujahr 1969/74, 320 Einheiten) im Sanierungsgebiet Duisburg-Homberg-Hochheide. Verkehrswert 14.800 € (217 €/m²) ist bereits extrem niedrig und reflektiert: hohe Leerstandsquote im Gesamtobjekt, anhängige weitere Zwangsversteigerungsverfahren, ausstehende Asbestsanierung/Brandschutzmaßnahmen, Verwaltungswechsel 2022, unklaren Mietvertrag sowie unklare Innenbesichtigung. Mikro-Lage Homberg-Hochheide gehört zu den schwierigsten Wohnlagen Duisburgs (soziale Brennpunkt-Lage). Sanierungsvermerk §142 BauGB schränkt Modernisierungen und langfristige Mietverträge (>1 Jahr) ein. Bodenwert (MEA 280/10.000 von 8.269 m² zu ~120 €/m² BRW) beträgt allein ~27.800 € – das Gebäude hat faktisch negativen Wertbeitrag. Kernfazit: Nur für sehr erfahrene Distressed-Investoren mit Liquiditätsreserve, Sanierungs-Know-how und Toleranz für hohe Vakanz sowie ungewissen Sanierungsverlauf interessant. Kaufinteressent muss Innenbesichtigung dringend nachholen. Bietobergrenze konservativ bei ~9.500 € (ca. 64% des Verkehrswerts) – KEIN Standard-Buy-and-Hold, sondern reine Spekulation auf Wertaufholung nach Abschluss des Sanierungsverfahrens oder Verkauf an Endnutzer.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 55.000 €

Kaltmiete (Ist / Saniert)
4.5 €/m² > 7.5 €/m²
306 € > 510 €/Monat
Rendite
70% MW: 59.1% · Multi: 2.4x
Bietobergrenze
9.500 €
Bodenwertanteil: 188%