Altes Bauernhaus (Baujahr 1838) mit massivem Bauunterhaltungsstau in ländlicher Lage (Dingelbe/Schellerten). Kritische Risikofaktoren: nicht ausgebaute Deckenhöhen <2m im OG (nicht mehr zeitgemäß), 2 Zimmer ohne Heizkörper, alte Heizöltanks noch vorhanden (mögliche Altlastenproblematik), keine Unterkellerung, einseitig angewalmt, Holzpelletheizung. Substanz zwar über Jahrhunderte erhalten, aber Modernisierungsaufwand dürfte 80-120 TEUR betragen (Bäder, Heizung, Elektrik, Fenster, Dämmung, ggf. Tankentsorgung). Bodenwertanteil mit nur ca. 21% sehr niedrig - Gebäude trägt den Hauptwert, was bei diesem Sanierungsstau problematisch ist. Standort in kleinem Dorf mit eingeschränktem Mietermarkt. Bietobergrenze konservativ bei 90-95 TEUR ansetzen, um ausreichend Puffer für Kernsanierung und Altlastenrisiko zu haben. Attraktivität entsteht nur bei deutlichem Abschlag vom Verkehrswert (>40% Rabatt).
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 166.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
4.5 €/m²
> 7.5 €/m²
711 €
> 1.185 €/Monat
Rendite
70% MW: 12.24%
· Multi: 19.46x
Bietobergrenze
95.000 €
Bodenwertanteil: 21%