Ländliche Hofstelle mit 3,23 ha Fläche in Niederbayern (Markung Ruprechtsberg, südl. Landshut). Bestand: altes Wohnhaus, diverse ältere Wirtschaftsgebäude, Reitplatz, Grünland (Ø 53 BP) und teilweise unkultivierte Fläche/Gewässer. Besonderheiten: (1) Aufhebung der Gemeinschaft (Teilungsversteigerung) – Co-Eigentümer-Konflikt, komplexe Erb-/Familienstruktur, oft eingeschränkter Bieterkreis; (2) Innenbesichtigung des Wohnhauses wurde verweigert – erhebliches Intransparenz- und Sanierungsrisiko; (3) Reitpferdebetrieb/Reitschule wurde zum 30.05.2025 abgemeldet – Einnahmen weggebrochen; (4) §35 BauGB Außenbereich – keine Baureife, kein Bauplan, eingeschränkte Nutzungs-/Entwicklungsmöglichkeit; (5) Positive Aspekte: PV-Dachflächen bis 2036 vermietet, kein Altlastenverdacht, öffentliche Erschließung vorhanden, hoher Bodenwertanteil durch 3,2 ha Fläche. Investitionsprofil: Wert dominiert von Landwert (landwirtschaftliche Fläche 41-60 BP), Gebäude tragen nur untergeordnet bei. Mietrendite ist im Ist-Zustand schwach, erst nach Sanierung auf moderates Niveau steigerbar. Für klassischen Buy-and-Hold-Investor unattraktiv; nur für Selbstnutzer mit Eigenbedarf oder Landwirt/Pferdehalter mit Sachverstand interessant. Empfehlung: Vorsichtige Bietobergrenze deutlich unter 70% des Marktwerts ansetzen – ich empfehle max. 290.000 € (ca. 63% des Marktwerts). Zuschlag nur sinnvoll, wenn Vor-Ort-Termin mit eigener Substanzprüfung möglich. Größere Risiken: verdeckte Bauschäden/Hausschwamm (Verdacht nicht ausgeschlossen), Altlasten in Wirtschaftsgebäuden (ehem. Schweinestall), Erschließungs-/Abwasserdefizite (kein Abwasseranschluss), leerstehende Wirtschaftsgebäude mit Entsorgungskosten.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 460.900 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
5.0 €/m²
> 7.0 €/m²
1.100 €
> 1.600 €/Monat
Rendite
70% MW: 4.09%
· Multi: 34.9x
Bietobergrenze
290.000 €
Bodenwertanteil: 54%