Resthofstelle (ehem. landwirtschaftliche Hofstelle) in Übach-Palenberg, Kreis Heinsberg/NRW, mit massivem Wohnhaus (ca. 1920, 134 m² Wfl., teilunterkellert, DG nicht ausgebaut) sowie Anbau, Scheune und Schuppen auf 4.096 m² großem Grundstück (586 m² Bauland, 509 m² Gartenland, 3.032 m² landwirtschaftliche Fläche). Verkehrswert 205.000 EUR. Positiv: Großer Grundstücksanteil (Bodenwert ca. 83.000 EUR = ca. 40 % Substanzanteil), nur 1 Wohneinheit (überschaubares Mieter-/Leerstandsrisiko), Aufhebung Gemeinschaft (oft moderate Gebotsabschläge möglich). Negativ: Bausubstanz ca. 105 Jahre alt mit deutlichem Instandsetzungs-/Entrümpelungsbedarf (Werkzeuge, Sperrmüll, PKW in Scheune – rechtliche Prüfung nötig), Bergschadensgefährdung im Revier RWE Power AG (moderate Wertminderung), strukturschwache Region (ehem. Braunkohlerevier), Leerstand seit 2023, nur 1 Wohneinheit limitiert Cashflow. Lage im ländlichen Raum Übach-Palenberg mit eingeschränktem Mietniveau. Kernfazit: Substanzwert solide, aber hoher Sanierungsaufwand und Standortrisiken rechtfertigen deutlichen Abschlag vom Verkehrswert. Bietobergrenze rund 130.000 EUR (ca. 63 % Verkehrswert) – nur bei akzeptabler Sanierungskostenschätzung und nach Prüfung Bergschäden/PKW-Situation sowie Baulasten wirtschaftlich. Rendite bei Vollauslastung ca. 5,1 %, mit 30 % Risikoabschlag nur 3,6 % – vergleichsweise schwach. Eher Bestandshalter- oder Eigennutzerprojekt als klassisches ZVG-Schnäppchen.
Potenzial: Durchschnitt
Risiko: Mittel
MW: 195.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
> 6.5 €/m²
> 870 €/Monat
Rendite
70% MW: 3.6%
· Multi: 19.6x
Bietobergrenze
130.000 €
Bodenwertanteil: 40%