Dreifamilienhaus in Bedburg-Hau (Kreis Kleve/NRW), erbaut ca. 1930, nach Brandschaden 1950 saniert und 1992/95 umgebaut. Gesamtwohnfläche ca. 190 m² (EG 74, OG 66, DG 50), Grundstück 643 m² zzgl. 2-geschossigem Anbau mit Doppelgarage. Alle 3 Einheiten vermietet, Restnutzungsdauer 34 Jahre. Bodenwert 96.064 € entspricht 38,3% des Verkehrswerts – solide Substanz. Im Dachgeschoss unsachgemäße Hobbyhandwerkerarbeiten, Badezimmer im Anbau nicht fertiggestellt. Schwachstellen: Originalbaujahr unbekannt, alte Kunststofftanks im Keller, kein Denkmalschutz aber Substanz-/Instandhaltungsrisiken. Im Ertragswertverfahren liegt der vorläufige Ertragswert (253.100 €) leicht über dem Verkehrswert – Mieten sind plausibel kalkuliert. Im Zwangsversteigerungsverfahren ist ein Abschlag von 20–30% realistisch. Bietobergrenze ca. 190.000 € (76% des VW) sichert nach Sanierung eine Mietrendite von >9% brutto bei intakter Mietstruktur. Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer entfällt bei ZVG, nur Gerichts-/Notarkosten) verbessern die Rendite zusätzlich. Für erfahrene Investoren mit Sanierungsbudget (50–80 TEUR) und Bereitschaft zur Mieterauswahl ein solides ZVG-Investment mit guter Bodenwertabsicherung.
Potenzial: Gut
Risiko: Mittel
MW: 250.600 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
5.5 €/m²
> 7.0 €/m²
1.045 €
> 1.330 €/Monat
Rendite
70% MW: 9.1%
· Multi: 15.7x
Bietobergrenze
190.000 €
Bodenwertanteil: 38.3%