Zwei Bestandswohnhäuser (Bj. vermutlich 1930er-1950er) auf 658 m² Eckgrundstück im Berliner Ortsteil Rahnsdorf/Wilhelmshagen (Bezirk Treptow-Köpenick). W4-Gebiet, GFZ max. 0,40, Lage innerhalb der Erhaltungsverordnung 'Wilhelmshagen' (Modernisierungs-/Abrißbeschränkungen). Einfache Wohnlage gemäß Mietspiegel, jedoch gute Mikrolage mit S-Bahn-Anschluss (S3 Wilhelmshagen ca. 500 m), Nähe Müggelsee (3,3 km), reine Wohnnachbarschaft. Haus 1 steht leer, Haus 2 wird von einer Miterbin bewohnt – kein formelles Mietverhältnis, aber Räumungs-/Sozialklausel-Risiko. Erschließung tlw. verschlissen, Haus 2 nur über Unteranschlüsse von Haus 1 versorgt. Vereinigungsbaulast mit Flurstück 80 (wird in separatem Verfahren 70 K 29/25 verwertet – Gesamterwerb sinnvoll prüfen). Bodenwert dominiert mit ~59% den Verkehrswert – klassische 'Landbank'-Konstellation mit altem, abgängigem Gebäudebestand. Kernfazit: Bodenwertstabiles, aber renovierungsintensives Objekt in nachgefragter Köpenick-Lage. Attraktiv nur bei deutlichem ZVG-Abschlag, da hoher Sanierungsaufwand (beide Häuser), Erhaltungsverordnung den Splitting-/Aufwertungserlös bremst und die Bewohnerin in Haus 2 ein nicht unerhebliches Verwertungshemmnis darstellt. Bietobergrenze für reinen Bestandsankauf: ca. 290.000 € (entspricht ~65% VW). Bei gemeinsamer Ersteigerung mit Flurstück 80 (Synergieefekte, mögliche Nachverdichtung) ist eine separate Bewertung des Gesamtpakets erforderlich – dann ggf. Bietobergrenze entsprechend höher, sofern tatsächliche Bauflächenpotentiale bestehen.
Potenzial: Durchschnitt
Risiko: Mittel
MW: 444.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
8.0 €/m²
> 10.0 €/m²
1.600 €
> 2.000 €/Monat
Rendite
70% MW: 7.72%
· Multi: 18.5x
Bietobergrenze
290.000 €
Bodenwertanteil: 59%