Reihenendhaus in Ibbenbüren-Laggenbeck (Baujahr 1960, DG-Ausbau 1994), 125,48 m² Wfl auf 326 m² Grundstück. Kernproblem: Bergbaugebiet mit 2011 dokumentierter Schieflage des Gebäudes – dauerhafter Risikoabschlag erforderlich. Substanz lediglich 'befriedigend', mit Instandhaltungsstau und veralteter Einzelofenheizung (Elektroboiler). Standort grundsätzlich solide (Mittelzentrum, gute A30-Anbindung), jedoch strukturelle Schwächen überwiegen klar. Marktmarktwert geschätzt 225.000 € (deutlicher Abschlag ggü. vergleichbarem REH ohne Bergbauschaden i.H.v. ~60-80 Tsd. €). ZVG-typischer Erlös 70 % = 157.500 €. Empfohlene Bietobergrenze für Investor: 145.000 € – erst darunter wird das Risiko (Bergbau-Folgeschäden, Heizungssanierung ~20-30 Tsd. €, mittelfristige Bauwerksüberwachung) angemessen vergütet. Unter 130.000 € wird es interessant, sofern Bergbau-Beweissicherung der RAG bestätigt wird, dass keine weiteren signifikanten Verformungen zu erwarten sind. Für Eigennutzer mit Bergbau-Toleranz und Sanierungsbereitschaft bedingt geeignet.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 225.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
7.0 €/m²
> 8.5 €/m²
878 €
> 1.067 €/Monat
Rendite
70% MW: 6.7%
· Multi: 21.4x
Bietobergrenze
145.000 €
Bodenwertanteil: 22%