Einfamilienhaus (Bj. 1993) mit 244 m² Wohnfläche, Garage und Pavillon auf großzügigem 1.310 m² Grundstück in zentraler Wohnlage Soest (Kreis Soest/NRW). Verkehrswert 880.000 EUR (Sachwert 884k, Ertragswert 861k – Ertragswert leicht unter Sachwert, Wert primär nutzungs- und nicht renditegetrieben). Im Gutachten sind vereinzelte Baumängel dokumentiert; 47 Jahre Restnutzungsdauer. Mietrendite bei Vollvermietung mit 8,40 EUR/m² nur rund 2,9% – klassisches Eigennutzungs-/Bestandshalter-Objekt, nicht für Yield-getriebene Investoren. Bodenwertanteil 37% bietet solide Substanzsicherheit. Für einen wirtschaftlichen ZVG-Erwerb inkl. Grunderwerbsteuer (ca. 6,5% NRW), Notar-/Gerichtskosten (~2%) und Sanierungspuffer ist eine Bietobergrenze von rund 650.000 EUR (≈74% des Verkehrswerts) vertretbar; darunter ergibt sich ein Sicherheitsabschlag von ca. 230k EUR zum Sachwert. Empfehlung: Vorsichtige Gebotsstrategie, vorher Innenbesichtigung/Substanzprüfung anstreben, da ZVG-Objekte oft weitere verdeckte Mängel aufweisen.
Potenzial: Durchschnitt
Risiko: Mittel
MW: 880.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
8.4 €/m²
> 10.5 €/m²
2.115 €
> 2.627 €/Monat
Rendite
70% MW: 2.02%
· Multi: 34.67x
Bietobergrenze
650.000 €
Bodenwertanteil: 37%