Freistehendes Einfamilienhaus (BJ ca. 1950) auf großzügigem 961 m² Grundstück in zentraler Lage von Vechta (Josefstraße 10, ca. 1,5 km zur Innenstadt). Verkehrswert laut Gutachten: 265.000 €. Wesentliche Stärken: großer Bauplatz in nachgefragter Universitätsstadt mit Nachverdichtungspotenzial (Zone 2 des Vechtaer Verdichtungskonzepts – max. 2 WE/200 m² bzw. 150 m² mit Tiefgarage, theoretisch 4–6 WE möglich), solide Mikrolage, kein Wohnungseigentum, keine Altlasten bekannt. Kritische Risiken: keine Innenbesichtigung erfolgt (Bewertung nur nach äußerem Anschein), Bausubstanz deutlich vernachlässigt, Hausschwamm nicht sicher ausschließbar, kein Energieausweis (BJ 1950 → sehr schlechte Energieklasse zu erwarten), umfangreiche Modernisierung (Elektrik, Sanitär, Heizung, ggf. Schadstoffsanierung) zwingend. Aufgrund des hohen Bodenwertanteils (Bodenrichtwert Vechta zentrales Wohngebiet ca. 180–200 €/m² → ca. 192.000 €) besteht eine gute Wertabsicherung nach unten. Klassisches ZVG-Substanzinvestment mit Bodensicherheit, jedoch mit deutlichem Sanierungs- und Überraschungsrisiko. Empfohlene Bietobergrenze: 185.000 € (entspricht ca. 70 % des Verkehrswerts) – bei deutlich günstigerem Zuschlag (< 150.000 €) wird das Objekt auch unter Berücksichtigung eines Sanierungsbudgets von 150.000–200.000 € für Bestandshalter oder Bauträger hochinteressant.
Potenzial: Gut
Risiko: Hoch
MW: 265.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
5.5 €/m²
> 9.0 €/m²
605 €
> 990 €/Monat
Rendite
70% MW: 3.1%
· Multi: 22.3x
Bietobergrenze
185.000 €
Bodenwertanteil: 72%