Risikoobjekt in Mönchengladbach-Hehn mit 6 Wohneinheiten (Vorderhaus + Hinterhaus) auf 506 m² Grundstück. Kernfazit: Erhebliche bauordnungsrechtliche Mängel - Aufteilung in 5 WE im Vorderhaus sowie Wohnnutzung des Hinterhauses (ehem. Wirtschaftsgebäude) sind baurechtlich NICHT legalisiert, es fehlen Baugenehmigungen, statische Nachweise sowie Schall-/Wärme-/Brandschutz-Nachweise. Anbauten am Vorderhaus (Zimmer+Bad) sind weder katasterlich eingemessen noch im Grundriss dokumentiert. Nachträgliche Legalisierung mit Statiknachweisen zwingend erforderlich - Kostenrisiko 50-100 TEUR+. Positiv: Vollvermietung (6/6), keine Baulasten, keine Altlasten, kein Denkmalschutz, WFNG nicht anwendbar, keine Eintragungen Abt. II GB, Erschließung abgegolten. Erheblicher 'Underrent' (WE 3: nur 3,10 €/m²; WE 6 Hinterhaus: 0 € Kaltmiete) bietet theoretisch Mietsteigerungspotenzial, das aber durch die Legalisierungsproblematik und fehlende nachhaltige Vermietbarkeit der illegalen WE stark eingeschränkt ist. Sachwertverfahren wurde angewandt statt Ertragswertverfahren. Bietobergrenze für ZVG unter Berücksichtigung des Legalisierungs- und Kostenrisikos: 280.000 € (ca. 70% des geschätzten Marktwerts). Nicht für sicherheitsorientierte Investoren geeignet - nur für erfahrene Projektentwickler mit Risikobereitschaft und baurechtlicher Expertise.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 400.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
3.94 €/m²
> 8.5 €/m²
1.577 €
> 3.400 €/Monat
Rendite
70% MW: 6.76%
· Multi: 10.4x
Bietobergrenze
280.000 €
Bodenwertanteil: 38%