Mikrowohnung (25,21 m²) im 1. OG eines MFH aus ca. 1972 in Höchberg bei Würzburg, mit Kellerraum und Kfz-Stellplatz. Lage ist solide (Höchberg = gefragter Würzburger Vorort mit guter Infrastruktur und Uni-Nähe), jedoch schränkt die sehr kleine Wohnfläche die Mieterzielgruppe drastisch ein (Single/Student/WG-Zimmersubstitution). Erhebliche Investitionsrisiken: (1) Innenbesichtigung verweigert – Substanz und Ausstattungszustand vollständig unbekannt, (2) keine Informationen zu bestehenden Mietverträgen, (3) nur Teilmodernisierungen dokumentiert – umfassende Sanierung (Bad, Elektrik, Heizung, Fenster, Bodenbeläge) bei 50+ Jahre altem Mauerwerksbau mit hoher Wahrscheinlichkeit erforderlich, (4) kein Fahrstuhl ersichtlich, (5) Bodenwertanteil mit nur 18% gering, sodass überwiegend Sachwert finanziert wird. Ertragswert 86.326 € + Stellplatz 9.000 € = 95.000 € Verkehrswert ist plausibel, jedoch unter Berücksichtigung des Sanierungsbedarfs und der eingeschränkten Vermietbarkeit am oberen Limit. Mietrendite auch nach Sanierung bei 100% Marktwert nur rd. 4,3%, bei typischen 70% ZVG-Ersteigerung rd. 6,1% – knapp akzeptabel. Bietobergrenze 60.000 € (rd. 63% des Verkehrswerts): berücksichtigt Risikoaufschlag für unbekannten Zustand, zu kalkulierende Sanierungskosten (geschätzt 25–40 T€) und limitierten Mietmarkt. Nur für erfahrene Investoren mit Eigenkapitalreserven und Bereitschaft zur Komplettsanierung empfehlenswert. Resale-Potenzial durch Mikrowohnungs-Segment eingeschränkt.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 95.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
11.0 €/m²
> 13.5 €/m²
277 €
> 340 €/Monat
Rendite
70% MW: 6.1%
· Multi: 23.3x
Bietobergrenze
60.000 €
Bodenwertanteil: 18%