Einfamilienhaus (Fachwerk/Mauerwerk, wertrelevantes Baujahr 1976, Restnutzungsdauer nur 21 Jahre) in Nienburg/Weser mit massiven bau- und hygienischen Mängeln: Feuchtigkeitsschäden im KG mit mikrobiologischem Befall (Schimmelverdacht → potenziell kostenintensive Sanierung nach WTA/DGUV erforderlich), defekte Heizungsanlage (BJ 1997, Ende Lebenszyklus), heterogene Fenster (BJ 1975/2008), keine nennenswerten Modernisierungen, kein Energieausweis, abgegangener Schuppen ohne Wert. Substanz nur Stufe 2,5. Attraktiv: solide Raumaufteilung (EG: 3 Zi/Küche/Bad; DG: 4 Zi/Bad), Teilkeller (35 m²), gute Anbindung Nienburg, marktübliche Bodenwertbasis in ländlichem Umfeld. Kernfazit: Aufgrund der kombinierten Risiken (Schimmel, veraltete TGA, kurze RND) ist die wirtschaftliche Restlebensdauer kritisch – ein Investor muss in den ersten 5 Jahren mit signifikanten Sanierungskosten (Heizungstausch mind. 12-15k €, Schimmelsanierung 15-30k €, Fassaden-/Dachsanierung optional) rechnen, was die effektive Rendite schmälert. Bietobergrenze konservativ bei ca. 100.000 € (deutlich unter Bodenwert + reduziertem Gebäudewert). Nur für erfahrene Sanierer mit Eigenkapital-Polster und Schimmel-Spezialisten-Knowhow empfehlenswert. Eigennutzung mit KfW-Förderung ggf. interessanter als reine Vermietung.
Potenzial: Durchschnitt
Risiko: Hoch
MW: 150.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
4.5 €/m²
> 6.5 €/m²
585 €
> 845 €/Monat
Rendite
70% MW: 6.7%
· Multi: 21.4x
Bietobergrenze
100.000 €
Bodenwertanteil: 48%