Einfamiliendoppelhaushälfte in Neuenrade (Märkischer Kreis, NRW), Baujahr 2005, ca. 136 m² Wohnfläche auf 346 m² Grundstück. Verkehrswert lt. Gutachten 256.000 € (1.882 €/m²). Positiv: junges Baujahr, solide BGF (200 m²), zentrumsnahe mittlere Wohnlage (500m zum Stadtzentrum), gute Anbindung an B229/A45. Bodenwertanteil mit nur 14,2 % relativ gering → Objektwert dominiert. Negativ/Kritisch: ES LAG NUR EINE AUBENBESICHTIGUNG VOR – Innenzustand, Ausstattung, Haustechnik und mögliche Mängel sind NICHT bekannt (Gutachter spricht explizit von 'deutlichem Risiko'). Kleiner, strukturschwacher Standort (11.800 EW) mit begrenztem Mietermarkt. Bergbauliche Verhältnisse wurden geprüft. Garagenumnutzung 2007 (Nagelstudio) → mögliche Gewerbespuren. Kaufnebenkosten ZVG ca. 5-8 % (kein Makler, nur Gerichtskosten + Grunderwerbsteuer 6,5 % NRW entfällt bei ZVG). Kernfazit: Substanz solide, Ausstattung und Zustand UNBEKANNT → kalkulatorisch hoher Sicherheitsabschlag erforderlich. Bietobergrenze kalkuliert: max. 68 % des Verkehrswerts, da Innenbesichtigung zwingend nachzuholen ist (ggf. vor Zuschlag Sicherheitsleistung/Verfahrenspfleger) und Sanierungsbedarf realistisch eingeplant werden muss. Bei Eigennutzung mit Eigenleistung ggf. bis 180.000 € vertretbar, als reine Kapitalanlage bleibt das Objekt trotz günstiger Einstiegschance riskant.
Potenzial: Durchschnitt
Risiko: Hoch
MW: 270.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
7.5 €/m²
> 9.5 €/m²
1.020 €
> 1.292 €/Monat
Rendite
70% MW: 8.65%
· Multi: 16.5x
Bietobergrenze
175.000 €
Bodenwertanteil: 14.2%