Wohn- und Geschäftshaus (Baujahr 1929, mehrfach umgebaut 1957–1965) in MG-Wickrath mit rückwärtigem Lagergebäude. Substanz und Lage grundsätzlich marktfähig, jedoch gravierende Mängel: 1) Keine Innenbesichtigung möglich – Wertgutachten ausschließlich nach Aktenlage und Außeneindruck, hohes Bewertungsrisiko. 2) OG-Wohneinheit (Wohneinheit 1) weder mit Küche noch Bad ausgestattet, gefangene Räume ohne zentralen Flur – nicht zeitgemäß vermietbar. 3) Keine validen Mieterinformationen verfügbar, Mietverhältnisse nicht offengelegt. 4) Bauliche Eingriffe in 1996er Stehpizzeria-Genehmigung, Holzbalkendecken, Massivbauweise, Instandhaltungsstau wahrscheinlich. Positiv: keine Baulasten, keine Altlasten, kein Denkmalschutz, Erschließung abgegolten, kein WFNG-Bindungsrisiko, reine Privatversteigerung (kein Mietbindungsproblem). Bodenrichtwert MG-Wickrath gemischte Baufläche ca. 320 €/m² × 334 m² = ~107.000 € (rd. 25 % Bodenwertanteil). Bietobergrenze 300.000 € (≈70 % des geschätzten Marktwerts) – Sicherheitsabschlag wegen innenliegender Risiken und fehlender Besichtigung. Sanierungskosten OG/DG mindestens 80.000–120.000 € einkalkulieren. Nur für erfahrene Investoren mit Eigenkapital und Sanierungs-Know-how sowie Bauträgerinteresse (Lagerhalle) geeignet. Vorsicht: Bei ZVG-Termin unbedingt Grenzgebote (5/10-Regel) prüfen und dinglich gesicherte Rechte im Grundbuch Abt. II kontrollieren.
Potenzial: Durchschnitt
Risiko: Hoch
MW: 430.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
5.0 €/m²
> 9.0 €/m²
1.500 €
> 4.400 €/Monat
Rendite
70% MW: 17.5%
· Multi: 8.1x
Bietobergrenze
300.000 €
Bodenwertanteil: 25%