Uralter Bauernhof (Baujahr ca. 1683) mit Scheune und Maschinenhalle in peripherer Dorflage des Vogelsbergkreises (Ortsteil Hopfmannsfeld, ca. 300 EW). Der festgestellte Verkehrswert von 164.000 € (153.000 € Flurstück 20/1 bebaut + 10.900 € Flurstück 20/2 Gartenland) reflektiert primär die einfache, deutlich sanierungsbedürftige Bausubstanz und das überdurchschnittlich große Grundstück (2.001 m²). Erhebliche Investitionsrisiken: kein Bausubstanzgutachten (verdeckte Mängel wie Hausschwamm, Setzungsrisse, marode Holzbalkendecken, undichte Dachflächen bei einem 340 Jahre alten Fachwerkhaus wahrscheinlich), Denkmalstatus nicht abschließend bestätigt, einseitige Grenzbebauung (Konfliktpotenzial), kein rechtskräftiger Bebauungsplan (§34 BauGB), schwacher Miet- und Wiederverkaufsmarkt in der strukturschwachen Region Vogelsberg. Bodenwertanteil ca. 20% bietet Teilschutz gegen Totalverlust. KERNFAZIT: Nur für erfahrene Sanierer mit Eigenkapital und mindestens 80.000–120.000 € Sanierungsbudget geeignet. BIETOBERGRENZE EMPFOHLEN: max. 110.000–115.000 € (ca. 67–70% des Verkehrswerts). Darüber kippt das Risiko-/Renditeverhältnis, da die Instandsetzungskosten bei diesem Alter erfahrungsgemäß 100–200% des Gebäudewerts betragen. Bei Bietabgabe zwingend: 5/10-Grenze beachten, ggf. Wertgutachten-Akteneinsicht für Innenaufnahmen und Statik, Nachprüfung Denkmalschutz bei unterer Denkmalschutzbehörde Lautertal/Vogelsbergkreis.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 164.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
3.5 €/m²
> 6.5 €/m²
490 €
> 910 €/Monat
Rendite
70% MW: 9.5%
· Multi: 15.0x
Bietobergrenze
115.000 €
Bodenwertanteil: 20%