Stark sanierungsbedürftiges Wohnhaus (Bj. 1910-1920, Restnutzungsdauer nur 17 Jahre) in einem kleinen, strukturschwachen Dorf (220 EW) in Thüringen ohne jegliche Infrastruktur. Bodenwertanteil mit nur 9,7% sehr gering, dafür Reparatur-Rückstau von ca. 15.000 € dokumentiert. Keine Innenbesichtigung möglich – Bewertung basiert nur auf Außenansicht und mündlichen Angaben, daher verdeckte Mängel (Statik, Hausschwamm, Leitungen, Schadstoffe wie Asbest/PCB) wahrscheinlich. Region mit kontinuierlichem Bevölkerungsrückgang (-25% seit 1990, weitere -10–15% bis 2040 prognostiziert), Kaufkraftindex nur 90,6, deutlicher Wohnungsleerstand im Ort, Stagnation der Immobilienpreise. Vermietung an solventes Klientel in der Mikrolage unrealistisch; Eigennutzung oder Feriennutzung (keine touristische Infrastruktur) kaum darstellbar. Maximaler Bieteinsatz deutlich unter dem Verkehrswert – empfohlene Bietobergrenze 45.000 € (~66% des Verkehrswertes), da sonst weder Sanierungsstau, Wertverlust durch Altsubstanz noch Strukturrisiko abgedeckt sind. Klares Bietverzicht-Empfehlung für Buy-and-Hold, nur für erfahrene Bestandssanierer mit Eigenkapital und Risikobereitschaft interessant.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 68.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
4.0 €/m²
> 5.5 €/m²
600 €
> 825 €/Monat
Rendite
70% MW: 15.1%
· Multi: 9.4x
Bietobergrenze
45.000 €
Bodenwertanteil: 9.7%