Zweifamilienhaus (Baujahr ~1900, Erweiterung 1967) mit abbruchreifem Nebengebäude und Werkstatthalle in Schmitten/Dorfweil (Hochtaunuskreis). Verkehrswert 320.000 EUR ist sachverständig ermittelt, bildet jedoch nicht das volle Investitionsrisiko ab. Kritische Punkte: (1) Einliegerwohnung EG konnte nicht besichtigt werden, (2) Nebengebäude im Rohbauzustand mit Abrissempfehlung → keine Ertrags-/Werthaltigkeit, (3) Altlastenverdacht Werkstatthalle (gewerbliche Vornutzung) mit Wertminderung im Gutachten, (4) einfache bis durchschnittliche Ausstattung, (5) nur mittlere Wohnlage mit unterdurchschnittlicher Verkehrsanbindung. Positiv: etablierter Standort im Taunusvorland, überschaubare Grundstücksfläche. Für eine wirtschaftlich tragfähige Akquisition sind deutliche Abschläge erforderlich, da nach Erwerb noch Abriss (ca. 20-30k EUR), Altlastenerkundung (10-30k EUR), Kernsanierung ZFH (mind. 60-100k EUR) und ggf. Neubau anfallen. Reine Mietrendite erst nach Vollinvestition attraktiv. Bietobergrenze für ein renditeorientiertes Investment: max. 200.000 EUR (≈62% des Verkehrswerts). Für Eigennutzer mit handwerklicher Expertise und langfristigem Horizont kann das Objekt interessant sein, als reines Anlageinvestment übersteigt das Risiko-/Rendite-Profil die Marktüblichkeit.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 320.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
7.0 €/m²
> 10.0 €/m²
1.400 €
> 2.000 €/Monat
Rendite
70% MW: 10.7%
· Multi: 13.3x
Bietobergrenze
200.000 €
Bodenwertanteil: 32%