Hochriskante ZVG-Investition mit gravierenden strukturellen Problemen, die im Gutachten-Marktwert von 725.000 EUR nur unzureichend reflektiert sind. KRITISCHSTER FAKTOR: Erbbaurecht mit Restlaufzeit von nur noch 16 Jahren (Vertragsende 01.09.2031) – bei Beendigung geht das gesamte Gebäudeensemble ENTSCHÄDIGUNGSLOS und lastenfrei auf den Erbbaurechtsgeber über, zuzüglich Rückgabepflicht in ordnungsgemäßem Zustand. Selbst eine 5-jährige Verlängerung (2036) löst das Totalverlust-Risiko nicht. Weitere Risiken: Denkmalschutz (Baujahr 1761-1771) mit massiven Sanierungspflichten, 12+ teils marode Bestandsgebäude (Herrenhaus, 4 Pavillons, Achtbuchenhaus, Schloßherberge, Teehaus, Waldscheune, Scheune etc.), abgelegene Waldlage im Odenwald ohne ÖPNV (45-50 km zur Autobahn A5/A67, 8 km zum nächsten Bahnhof, eigener PKW erforderlich), eigene biologische Kläranlage mit Wartungsaufwand, jährlicher Erbbauzins 9.196 EUR. Mikrostandort (1.100 EW, 550 m üNN, Geo-Naturpark) limitiert Mietnachfrage extrem. Realistische Bietobergrenze liegt bei max. 280.000 EUR – das entspricht einem Abschlag von >60% auf den nominellen Marktwert, da der Erbbauberechtigte de facto nur ein 16-jähriges Nutzungsrecht an einer denkmalgeschützten Problemimmobilie erwirbt. Empfehlung: Bieterstrategie defensiv, maximale Bietobergrenze 280.000 EUR, ggf. Bietverzicht.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 380.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
0.6 €/m²
> 1.4 €/m²
1.500 €
> 3.500 €/Monat
Rendite
70% MW: 8.3%
· Multi: 17.3x