Denkmalwürdiges MFH (Baujahr 1893) in einfacher Wohnlage/schlechter Geschäftslage in Hof (Oberfranken). Substanz massiv, jedoch stark sanierungsbedürftig: Feuchtigkeitsschäden im Keller, alte Gas-Einzelöfen/Etagenheizungen ohne Zentralheizung, Dacheindeckung in schlechtem Zustand, Holzbalkendecken/Holztreppen. 1 von 5 WE leer (DG 101 m²), Gewerbeeinheit im EG (82 m²) seit ca. 20 Jahren leerstehend – Markt für die ehem. Gastronomie in der Lage praktisch nicht vorhanden. Modernisierungskosten laut Gutachten rd. 280.000 € (665 €/m²) – entspricht ca. 147 % des Verkehrswerts, ein extremes Verhältnis. Die hohe Restnutzungsdauer von 40 Jahren ist nur durch die Modernisierungsannahmen gerechtfertigt. Echtes Investment-Risiko: Nach Erwerb + Sanierung liegt der realistische Kapitaleinsatz bei > 400.000 €, während der nachhaltig erzielbare Mietertrag (Hof-Niveau einfache Lage) bei ca. 6,50–7,00 €/m² liegt. Bietobergrenze konservativ kalkulieren: max. 65–70 % des Verkehrswerts = 120.000–130.000 €. Darüber besteht akute Wertvernichtungsgefahr. Empfehlung: NICHT bieten, sofern nicht erheblicher Sicherheitsabschlag wegen Altlasten-/Bauschadensrisiko (verdeckte Mängel, Denkmalschutz nicht abschließend geprüft) sowie Mieterbonität gewährt wird.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 190.500 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
5.5 €/m²
> 7.0 €/m²
1.320 €
> 2.947 €/Monat
Rendite
70% MW: 26.5%
· Multi: 5.4x
Bietobergrenze
125.000 €
Bodenwertanteil: 32%