Zweifamilienhaus (Doppelhaushälfte) in Hagen-Haspe, Baujahr vermutlich um 1900-1920, mit nicht genehmigten Anbauten (Bauteile 4, 5, 6). Erdgeschosswohnung steht bereits leer, Obergeschoss eigengenutzt. Substanz zeigt deutliche Mängel (Baumängel/Bauschäden im Gutachten dokumentiert). Lage: mittlere Wohnlage, Sackgassenendlage, heterogenes Umfeld mit angrenzendem Gewerbe. Haspe gehört zu den strukturschwächeren Stadtteilen Hagens mit negativer demografischer Entwicklung. Der unbeschwerte Verkehrswert von 300.000 € ist plausibel, jedoch bestehen erhebliche Risiken durch fehlende Baugenehmigungen, Sanierungsstau und das ZVG-Umfeld (Räumungskosten, Mietrechtskomplexität). Bietobergrenze kalkuliert auf 70% des Verkehrswertes: max. 210.000 € (Puffer für Sanierung 60-80k, Baurecht-Risiko, Nebenkosten). Nur für erfahrene Investoren mit Eigenkapital und Risikobereitschaft empfehlenswert.
Potenzial: Durchschnitt
Risiko: Hoch
MW: 300.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
5.0 €/m²
> 7.0 €/m²
1.000 €
> 1.400 €/Monat
Rendite
70% MW: 2.8%
· Multi: 25.0x
Bietobergrenze
210.000 €
Bodenwertanteil: 40%