Einfamilienhaus (Porenbeton-Fertigteilhaus, Baujahr 1996) in Schwarzenbach am Wald, Mühlenweg 7, mit ca. 120 m² Wohnfläche auf 740 m² Grundstück. Der festgestellte Erhaltungszustand ist deutlich unterdurchschnittlich bis sehr schlecht: Heizung nicht betriebsbereit, beide Bäder nicht nutzbar, massive Feuchtigkeitsschäden im OG-Bad, Keller und Eingangsbereich, Innenausbau mit nachträglichen Eigenleistungen. Umfangreiche Sanierung zwingend erforderlich (Heizungsaustausch gem. §72 GEG, Leitungsdämmung §71 GEG, Dachgeschossdämmung §47 GEG, Bäder, Feuchtigkeitssanierung, Haustechnik). Makrostandort kritisch: Kleine Gemeinde (2.200 EW) im Landkreis Hof, demographischer Schrumpfungsprozess (-3% in 5 Jahren), Altersdurchschnitt 50,9 Jahre, hoher Anteil Ü-65-Jähriger (31%). Nachfragesituation am Wohnimmobilienmarkt ausgesprochen schwach: zahlreiche Verkaufsobjekte, faktisch kein Mietmarkt, nur Käufer mit ausgeprägter Sanierungsbereitschaft. Nachhaltige Vermietung erst nach kompletter Grundsanierung möglich, was die Renditechancen weiter schmälert. Bietobergrenze aus Investorensicht deutlich unter Marktwert - max. 90.000 € (ca. 59% des Marktwerts), da nach Sanierung Gesamtaufwand >220.000 € einem realistischen Verkaufswert von max. 200.000 € gegenübersteht. Käuferprofil: ausschließlich erfahrener Sanierer mit Eigenkapital und Eigenleistungskapazität; klassischer Vermietungs- oder Flipping-Investor wird hier kaum ein wirtschaftlich positives Ergebnis erzielen.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 153.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
> 5.5 €/m²
> 660 €/Monat
Rendite
70% MW: 3.62%
· Multi: 19.3x
Bietobergrenze
90.000 €
Bodenwertanteil: 29%