STARK RISIKOBEHAFTETES OBJEKT – Die vorgelegten Gutachtenseiten 64-66 dokumentieren ausschließlich Gebäudemängel: massive Wasser-/Feuchtigkeitsschäden an Decken und Wänden (Bilder D1-D5 mit abgelöster Tapete, Schimmelverdacht, Verfärbungen), Wand- und Deckenrisse sowie eine veraltete Haustechnik (Durchlauferhitzer). Es handelt sich offensichtlich um ein älteres, stark sanierungsbedürftiges Wohnobjekt in Gießen-Triebstraße. Ohne Vorlage der eigentlichen Wertermittlungsseiten (Verkehrswert, Wohnfläche, Ertragswert, Bodenwert) ist eine seriöse Bewertung nur eingeschränkt möglich. Erste Indikation auf Basis von Lage Gießen (einfache Wohnlage, durchschnittliches Preisniveau ca. 2.500-3.000 €/m²) und sichtbarem Zustand: geschätzter Marktwert ca. 220.000 € bei ca. 130-150 m² Wohnfläche. Aufgrund der erheblichen Bauschäden (Schadensbeseitigung Wasser/Schimmel mind. 30.000-50.000 €, ggf. statische Probleme unklar) ist die Bietobergrenze konservativ auf 70% des geschätzten Marktwerts = max. 154.000 € zu setzen. HOHES RISIKO durch verdeckte Mängel (Statik, verdeckter Schimmel, ggf. Hausschwamm), unbekannte Mietverhältnisse und Räumungszustand. Empfehlung: Vor Gebot zwingend Besichtigung, Kostenvoranschlag Sanierung und Grundbuchauszug einholen. Eher als Abbruch-/Bestandsersatz oder für erfahrene Sanierer mit Eigenkapitalreserve geeignet.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 220.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
7.0 €/m²
> 10.0 €/m²
980 €
> 1.400 €/Monat
Rendite
70% MW: 7.6%
· Multi: 18.7x
Bietobergrenze
154.000 €
Bodenwertanteil: 35%