Amtsgericht
Brakel
Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Adresse
Am Bahnhof 2 Nieheim, Himmighausen
Objektart
Garage, Einfamilienhaus, Garage, Einfamilienhaus
Verkehrswert
42.000 €
Termin
2026-09-10 09:00
Amtsgericht Brakel, Hauptgebäude, Nieheimer Str. 17, 33034 Brakel, Etage E, Sitzungssaal 1
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Grundbuch
Objektbeschreibung
Garage, Einfamilienhaus, Die Wertermittlung erfolgte ohne Innenbesichtigung: Am Bahnhof 2, 33039 Nieheim, HimmighausenLaut Wertgutachten handelt es sich um zwei Grundstücke (als wirtschaftliche Einheit), die mit einem älteren Wohnhau mit Garagenanbau bebaut sind. Das Wohnhaus ist eingeschossig mit ausgebautem Dachgeschoss und Unterkellerung. Auf dem Dach der Garage befindet sich ein Wintergarten. Das Gebäude weist insgesamt einen erheblichen Nachholbedarf an Bauunterhaltung auf. Baujar 1937 (Wiederaufbau nach Brand- Wände und Decke des Kellergeschosses sind bestehen geblieben-). Die Grundstücke sind dem Innenbereich gem. § 34 BauGB zuzuordnen. Eine Innenbsichtigung konnte nicht erfolgen. Darum wurde das Gutachten aufgrund des äußeren Eindrucks sowie baujahrs- und nutzungstypischer Annahmen erstellt. Das Gebäude verfügt insgesamt über eine Wohnfläche von rd. 187 m², von denen rd. 109 m² auf das Erdgeschoss und rd. 78 m² auf das Dachgeschoss entfallen. Um das Gebäude in einen zeitgemäßen Zustand zu versetzen, wären erhebliche Investitionen erforderlich.
Anhänge
Gutachten (1023 KB)
Notizen
Änderungshistorie
2026-08-13 16:01:11
Objektart: Garage, Einfamilienhaus, Die Wertermittlung erfolgte ohne Innenbesichtigung → Garage, Einfamilienhaus, Garage, Einfamilienhaus
2026-07-16 22:00:00
Ersterfassung
Objektart: Garage, Einfamilienhaus, Die Wertermittlung erfolgte ohne Innenbesichtigung → Garage, Einfamilienhaus, Garage, Einfamilienhaus
Gutachtenanalyse
42
Score
Älteres EFH in peripherer Lage (Nieheim-Himmighausen, Ortsteil mit nur rd. 430 EW, 9 km vom Hauptort, deutlicher Bevölkerungsrückgang, viele Leerstände). 834 m² Grundstück, Erschließung gesichert, keine Baulasten, §34 BauGB. Marktwert 42.000 EUR ist extrem niedrig – deutet auf erhebliche Substanz-/Modernisierungsdefizite hin. Kritisch: KEINE Innenbesichtigung möglich (Eigentümer verweigerte Zutritt), Bewertung nur auf Grundlage äußerer Inaugenscheinnahme. Verdeckte Mängel (Baumängel, Schadstoffe, Hausschwamm, marode Haustechnik) sind wahrscheinlich und nicht abschätzbar. Lagefaktoren schwach: keine eigene Infrastruktur vor Ort, nur Schulbus, Bahnanschluss 80m entfernt, nächster Bahnhof in Bad Driburg/Steinheim. Bodenwert dominiert den Gesamtwert (geschätzt ~50%). Brutto-Mietrendite auf Marktwertbasis rechnerisch attraktiv (8%), aber nur erreichbar nach umfangreicher Sanierung. Nach Kaufnebenkosten (Gericht, Grunderwerbsteuer entfällt bei ZVG) und realistischem Sanierungsaufwand (mind. 30-50 TEUR) schmilzt der Spielraum. EMPFEHLUNG: Vorsichtiger Einstieg nur für erfahrene Sanierer mit Eigenleistung. Bietobergrenze rd. 24.000 EUR (ca. 57% des Marktwerts) als Sicherheitsabschlag wegen verdeckter Mängel, Sanierungsstau und Standortrisiko. Geringe Marge – eigentliches Asset ist primär der Grund und Boden.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 42.000 €

Kaltmiete (Ist / Saniert)
2.8 €/m² > 4.5 €/m²
280 € > 450 €/Monat
Rendite
70% MW: 5.6% · Multi: 12.5x
Bietobergrenze
24.000 €
Bodenwertanteil: 50%