Älteres EFH in peripherer Lage (Nieheim-Himmighausen, Ortsteil mit nur rd. 430 EW, 9 km vom Hauptort, deutlicher Bevölkerungsrückgang, viele Leerstände). 834 m² Grundstück, Erschließung gesichert, keine Baulasten, §34 BauGB. Marktwert 42.000 EUR ist extrem niedrig – deutet auf erhebliche Substanz-/Modernisierungsdefizite hin. Kritisch: KEINE Innenbesichtigung möglich (Eigentümer verweigerte Zutritt), Bewertung nur auf Grundlage äußerer Inaugenscheinnahme. Verdeckte Mängel (Baumängel, Schadstoffe, Hausschwamm, marode Haustechnik) sind wahrscheinlich und nicht abschätzbar. Lagefaktoren schwach: keine eigene Infrastruktur vor Ort, nur Schulbus, Bahnanschluss 80m entfernt, nächster Bahnhof in Bad Driburg/Steinheim. Bodenwert dominiert den Gesamtwert (geschätzt ~50%). Brutto-Mietrendite auf Marktwertbasis rechnerisch attraktiv (8%), aber nur erreichbar nach umfangreicher Sanierung. Nach Kaufnebenkosten (Gericht, Grunderwerbsteuer entfällt bei ZVG) und realistischem Sanierungsaufwand (mind. 30-50 TEUR) schmilzt der Spielraum. EMPFEHLUNG: Vorsichtiger Einstieg nur für erfahrene Sanierer mit Eigenleistung. Bietobergrenze rd. 24.000 EUR (ca. 57% des Marktwerts) als Sicherheitsabschlag wegen verdeckter Mängel, Sanierungsstau und Standortrisiko. Geringe Marge – eigentliches Asset ist primär der Grund und Boden.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 42.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
2.8 €/m²
> 4.5 €/m²
280 €
> 450 €/Monat
Rendite
70% MW: 5.6%
· Multi: 12.5x
Bietobergrenze
24.000 €
Bodenwertanteil: 50%