ZVG-Objekt in strukturschwacher Region (Bad Gottleuba-Berggießhübel, OT Oelsen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) mit erheblichen rechtlichen und baulichen Risiken. Zwei Flurstücke (19 und 23/b) an der Oelsener Str. 14, Gesamtfläche ca. 2.400-2.800 m². Ausweisung im FNP als Mischgebiet, jedoch KEIN Baurecht – kein Bebauungsplan, keine Satzung. Baugenehmigungen aus dem Stadtarchiv nicht auffindbar; Landratsamt bestätigt: keine Angaben zur Rechtmäßigkeit des Gebäudebestands möglich, Bauordnungsrechtliche Auflagen/Beschränkungen unbekannt. Vermutlich historischer Bestand (vor 1990). Altlastenkataster SALKA: keine Eintragung (positiv), schließt aber unbekannte Belastungen nicht aus. Offene Grundsteuer 150,60 € (geringfügig). Erschließungs-/Straßenausbaubeiträge unbekannt – erhebliches latentes Kostenrisiko. Lage: sehr kleiner Ortsteil, demographisch schrumpfende Region, schwacher Mietmarkt. Bodenrichtwert Mischgebiet in dieser Region ca. 10-18 €/m². Empfehlung: Nur als reines Bestands-/Spekulationsobjekt für geduldige Investoren mit Bauerfahrung sinnvoll. Bietobergrenze konservativ bei 22.000 € (≈55% des geschätzten Marktwerts) – keinesfalls über 28.000 € bieten. Renovierung/Sanierung nicht wirtschaftlich darstellbar. Nach Erwerb umgehend Bauantrag/Bestandsschutz prüfen lassen.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 40.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
4.0 €/m²
> 5.5 €/m²
320 €
> 440 €/Monat
Rendite
70% MW: 13.7%
· Multi: 10.4x
Bietobergrenze
22.000 €
Bodenwertanteil: 65%