Resthof im Ortsteil Engersen der Einheitsgemeinde Kalbe (Milde) im Altmarkkreis Salzwedel (Sachsen-Anhalt). Verkehrswert laut Gutachten 148.000 €, davon entfaellt nur ein sehr geringer Anteil auf den Bodenwert (Bauerwartungsland, gemischte Bauflaeche M im FNP, kein B-Plan). Lage: kleines Dorf mit ca. 400 Einwohnern, 13 km bis Gardelegen, 32 km bis Salzwedel, 42 km bis Stendal, 68 km bis Magdeburg – struktur- und nachfrageschwach. Das Wohnhaus ist ein teilmodernisierter Massivbau, befunden als 'befriedigend'; zwei ehemalige landwirtschaftliche Nebengebaeude (Stall/Scheune) sowie eine Garage sind nur von aussen besichtigbar. KRITISCHE RISIKEN: (1) Keine Innenbesichtigung moeglich – verdeckte Maengel, insbesondere Hausschwamm an Holzdachkonstruktionen, koennen nicht ausgeschlossen werden. (2) Sanierungsstau bei Altbausubstanz wahrscheinlich (Heizung, Elektro, Bad, Fenster, Dach). (3) Vermietung im ländlichen Raum schwierig, Mietnachfrage in Engersen faktisch nicht vorhanden. Positiv: keine Baulasten, keine Altlasten, kein Denkmalschutz, ortsuebliche Erschliessung, Rechtslage einfach (kein Miet-/Pachtverhaeltnis). Wirtschaftlichkeit: Bei angesetzter sanierter Miete von ca. 4,50 €/m² und unterstellter Wohnflaeche von rd. 140 m² ergibt sich eine Jahreskaltmiete von ca. 7.560 €. Mietrendite bei ZVG-Erwerb zu 70% des Verkehrswerts (103.600 €) rd. 7,3% brutto – vor Sanierungskosten, die bei Resthof mit unbekanntem Innenzustand realistisch mit 60.000-100.000 € zu veranschlagen sind. EMPFEHLUNG: Vorsichtige Bietobergrenze 100.000 € (ca. 68% des Verkehrswerts). Darueber wird das Objekt selbst nach Vollsanierung wirtschaftlich grenzwertig, da der erzielbare Mietzins die Sanierungs- und Finanzierungslast nicht sicher deckt. Nur fuer Eigennutzer mit Eigenkapital und handwerklicher Eigenleistung sinnvoll; fuer reinen Kapitalanleger nicht empfehlenswert.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 148.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
> 4.5 €/m²
> 630 €/Monat
Rendite
70% MW: 7.3%
· Multi: 19.6x
Bietobergrenze
100.000 €
Bodenwertanteil: 5%