Hochrisiko-Investment in einem problematischen Hochhausbestand. 68 m² ETW im 17. OG eines 320-Parteien-Hochhauses in Duisburg-Homberg-Hochheide (bekannter Problemstadtteil mit hoher Leerstandsquote). Der sanierungsunbeeinflusste Verkehrswert von nur 14.800 € (217 €/m²) signalisiert bereits den extremen Abschlag wegen Lage, Etage und Bauzustand. KRITISCHE RISIKOFAKTOREN: (1) Liegenschaft befindet sich im förmlichen Sanierungsgebiet 'Homberg-Hochheide' gem. §142 BauGB - es drohen Ausgleichsbeträge (typisch 20-40% des Bodenwertzuwachses) sowie Genehmigungspflichten für Modernisierungen, Mietverträge >1 Jahr und Eigentumsübertragung. (2) Keine Innenbesichtigung möglich - verdeckte Mängel (Asbest, Bauschäden, veraltete Haustechnik) wahrscheinlich. (3) Asbestsanierung im Gemeinschaftseigentum noch NICHT abgeschlossen - hohe Sonderumlagen drohen. (4) 17. OG hinten/rechts - sehr geringe Nachfrage, Aufzugsabhängigkeit, kein Premium-Status. (5) Hohe Leerstandsquote und zahlreiche weitere ZVG-Verfahren im Haus deuten auf soziale Problemlagen. (6) Baualter 1974 mit entsprechendem Sanierungsstau (Brandschutz erst kürzlich, Aufzüge, Fassade). POSITIV: Bodenwertanteil übersteigt den Kaufpreis deutlich (Bodenrichtwert ca. 180 €/m² × 8269 m² × 2,8% = ~41.700 €), theoretische Mietrendite >30%. EMPFEHLUNG: Finger weg für Standard-Investor. Bietobergrenze max. 7.500 € (ca. 50% VW), besser vorher Innenbesichtigung erzwingen, Teilungserklärung prüfen und Sanierungsträger-Auskunft zu erwartenden Ausgleichsbeträgen einholen. Die scheinbar hohe Rendite ist eine Falle - Instandhaltungs- und Sonderumlagenrisiken fressen jeden Ertrag auf.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 14.800 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
6.0 €/m²
> 7.5 €/m²
408 €
> 510 €/Monat
Rendite
70% MW: 47.3%
· Multi: 3.0x
Bietobergrenze
7.500 €
Bodenwertanteil: 280%