Zwangsversteigerung eines 1/2-Anteils (Erbauseinandersetzung wahrscheinlich) an einem 1-Familien-Wohnhaus mit Garage (546 m², Flur 49/37) in Ransbach-Baumbach, In den Speidt 43, zzgl. zweier angrenzender Grünlandflächen (insgesamt 3.501 m², Flur 11). Der festgestellte 1/2-Verkehrswert beträgt EUR 94.150 (Gesamtwert ca. EUR 188.300). Der Bauträger liegt in einem Allgemeinen Wohngebiet (B-Plan 'Hölzeberg' 1971), GRZ 0,4/GFZ 0,7 - mittelfristiges Nachverdichtungspotenzial auf den Grünlandflächen (Baulückenschließung) prüfen. Bausubstanz stark vernachlässigt (Foto zeigt überwucherten Garten, einfache Putzfassade, 2 Vollgeschosse mit Balkon). Drei Miteigentümer (Familie Holler), ein Miteigentümer hat das gerichtliche Schreiben nicht angenommen ('nicht genommen'), was auf Konflikt und erschwerte Miteigentümer-Abwicklung hindeutet. Keine wertbeeinflussenden Eintragungen Abt. II. Risiken: Erwerb nur 1/2-Anteil (Zwangsversteigerung des Anteils), Erbauseinandersetzung mit den verbleibenden 50 % nicht gelöst, kein Alleineigentum erzielbar, Instandsetzungsstau, ländliche Lage mit eingeschränktem Mietermarkt. Bietobergrenze: max. EUR 65.000 für den 1/2-Anteil (= ca. 70 % des 1/2-Verkehrswerts). Gesamtinvestition bei anschließendem Erwerb der anderen Hälfte realistisch bei EUR 140.000-150.000 einzukalkulieren.
Potenzial: Durchschnitt
Risiko: Mittel
MW: 188.300 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
5.5 €/m²
> 7.5 €/m²
715 €
> 975 €/Monat
Rendite
70% MW: 8.9%
· Multi: 16.1x
Bietobergrenze
65.900 €
Bodenwertanteil: 40%