Einfamilien-Wohnhaus (Baujahr ca. 1967) in Butzbach-Hoch-Weisel, solider Massivbau, Wohnfläche 117,05 m² auf 120 m² Grundstück. Substanz solide (Stahlbeton-/Bimsstein-Mauerwerk, Buderus-Ölheizung Bj. 1998, Kunststofffenster Bj. 2000). Nach Sanierung leicht überdurchschnittlicher Zustand, jedoch Reparaturstau von brutto 68.750 € dokumentiert (Marktabschlag 28.850 €). Lage in einfacher Wohnlage eines kleinen Stadtteils mit unterdurchschnittlicher Kaufkraft (99,3), aber stabiler Bevölkerungsprognose (+14 % bis 2050). Vergleichspreise 1.250-3.150 €/m² (Ø 2.150 €/m²). Der festgesetzte Verkehrswert von 265.000 € (≈2.264 €/m²) liegt am oberen Marktende – die Brutto-Mietrendite bei Vollvermietung beträgt nur 3,71 %, bei realistischer 70-%-Annahme sogar nur 2,60 %. Damit ist das Objekt im Marktwert-Szenario KEIN Renditeobjekt, sondern nur als Wertsteigerungsobjekt interessant. Für ein wirtschaftlich tragfähiges ZVG-Investment ist ein deutlich reduzierter Erwerbspreis zwingend. Empfohlene Bietobergrenze: ca. 175.000 € (≈66 % des Verkehrswerts), woraus sich eine Brutto-Rendite von ca. 5,6 % bzw. 3,9 % bei Sicherheitsabschlag ergibt. Höhere Gebote sind nur vertretbar, wenn Eigennutzung oder signifikante Wertsteigerung (z.B. durch Aufstockung/Nachverdichtung) angestrebt wird. Risiken: Ölheizung (Transformationskosten, ggf. Austauschpflicht), kein Pkw-Stellplatz, kleine Grundstücksfläche schränkt Erweiterungspotenzial ein, Insolvenzverfahren kann Mietverhältnisse/Verträge unklar lassen.
Potenzial: Durchschnitt
Risiko: Mittel
MW: 265.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
7.0 €/m²
> 9.5 €/m²
819 €
> 1.112 €/Monat
Rendite
70% MW: 2.6%
· Multi: 26.96x
Bietobergrenze
175.000 €
Bodenwertanteil: 12.6%
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