Zwangsversteigerung eines stark sanierungsbedürftigen Wohnhauses in Virneburg (Eifel, RP). Zwei ursprünglich eigenständige, baulich verbundene Altbauten unbekannten Baujahrs auf 356 m² Grundstück; ohne Keller, Dachgeschoss nur einfach ausgebaut. Erhebliche bauliche Mängel: aktiver Holzwurm-/Anobienbefall, Feuchtigkeitsschäden im Dachbereich, massiver energetischer Sanierungsstau, vermüllter Zustand innen/außen. Heizung ca. 2015, Fenster 1997 erneuert. Objek steht leer. Lage zentral in kleiner Eifel-Gemeinde, eingeschränkter Freizeitwert durch dichte Bebauung. Der vom Gutachter angesetzte Verkehrswert von 60.000 € spiegelt die schlechte Bausubstanz bereits wider. KERNFAZIT: Erwerb nur sinnvoll für erfahrene Sanierer mit Eigenkapital-Reserve. Tatsächlicher Sanierungsaufwand wird die im Gutachten pauschal angesetzten boG-Abzüge deutlich übersteigen (Hausbock-/Anobien-Bekämpfung, komplette Dach- und Dämmungsertüchtigung, Heizung/Elektrik, Schadstoffsanierung, Entrümpelung). Gesamtkosten realistisch 120-180 Tsd. € inkl. Erwerb. Bietobergrenze kalkuliert konservativ bei 40.000 € (ca. 67% des Marktwerts). Vermietung erst nach Vollsanierung möglich; im ländlichen Raum begrenzte Mietnachfrage, Käufer-/Mieterpool klein. Rendite nur bei deutlicher Unterbietung und professioneller Sanierung in Eigenleistung akzeptabel. Spekulationsobjekt – keine Anfänger-Investition.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 60.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
2.5 €/m²
> 5.0 €/m²
400 €
> 800 €/Monat
Rendite
70% MW: 22.9%
· Multi: 6.25x
Bietobergrenze
40.000 €
Bodenwertanteil: 23%