Dreifamilienhaus in Nieheim (Kreis Höxter) – strukturschwache Region mit deutlichem Einwohnerrückgang und steigendem Leerstand bei älteren Wohnhäusern. Lage im historischen Ortskern, kein Bahnanschluss, Autobahn 45 km entfernt. Der Verkehrswert von 110.000 EUR ist absolut günstig (~579 EUR/m²), spiegelt aber die schlechte Marktposition wider. Die DG-Wohnung war zum Besichtigungszeitpunkt noch nicht fertiggestellt (Malerarbeiten, Bad), was auf Investitionsbedarf hinweist. Laut Internet-Gutachten liegen keine Mieterangaben vor, jedoch war EG-Mieter bei Besichtigung anwesend. Bodenrichtwert niedrig, Erschließung beitragsfrei. Risikofaktoren: Strukturschwäche, schlechte Vermietbarkeit (Leerstand in Nachbarschaft), Renovierungsstau DG, ZVG-Risiken (Räumung, Mieterauszug nach §57a ZVG). Bietobergrenze konservativ bei 77.000 EUR (70% des Marktwerts) – ausreichend Sicherheitspuffer für Sanierung (~25-35k EUR), DG-Fertigstellung, Nebenkosten und Risikoabschlag. Eigentum nur für Buy-and-Hold-Investoren mit dünner Liquiditätsdecke und langem Atem empfehlenswert. Wertsteigerungspotenzial begrenzt; eher Yield- als Appreciation-Investment.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 110.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
5.0 €/m²
> 6.5 €/m²
950 €
> 1.235 €/Monat
Rendite
70% MW: 7.25%
· Multi: 9.65x
Bietobergrenze
77.000 €
Bodenwertanteil: 25%