Extrem niedriger Verkehrswert (28.000 €) suggeriert stark sanierungsbedürftiges Bestandsgebäude (Einfamilienhaus + Scheune) auf 310 m² in strukturschwachem Pfälzer-Wald-Dorf (659 EW, -1,8% seit 2013, kein zentraler Ort). Lage am Ortsrand, kein Mietverhältnis, kein Energieausweis, Trinkwasserschutzgebiet Zone III (Bau-/Nutzungsbeschränkungen), beschränkte persönliche Dienstbarkeit (Wohnungs-/Mitbenutzungsrecht) belastet. Mikrolage ohne Entwicklungsperspektive. Reiner Bodenwert (~60%) dominiert den Gesamtwert. Nennenswerte Sanierungskosten (Dach, Fassade, Haustechnik, Statik) übersteigen den Erwerbspreis voraussichtlich um ein Vielfaches, Mietrendite formal hoch (Scheinrendite), aber realisierbarer Cashflow in dieser Mikrolage und mit kleiner Wohnfläche sehr begrenzt. Empfohlene Bietobergrenze 20.000 € (rd. 70% des Verkehrswerts). Eigentlich nur für Eigennutzer mit Eigenleistung oder lokal verwurzelte Käufer interessant – klassisches Abbruch-/Substanzobjekt ohne ausreichende Investmentqualität für einen renditeorientierten Anleger.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 28.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
> 5.5 €/m²
> 495 €/Monat
Rendite
70% MW: 14.9%
· Multi: 4.7x
Bietobergrenze
20.000 €
Bodenwertanteil: 60%