0654 K 0085/ 2024

Amtsgericht
Duisburg
Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Adresse
Friedrich-Ebert-Straße 26 Duisburg, Hochemmerich
Objektart
Eigentumswohnung (1 bis 2 Zimmer)
Verkehrswert
44.100 €
Termin
2027-05-03 09:30
Amtsgericht Duisburg, Nebenstelle, Kardinal-Galen-Straße 124-132, 47058 Duisburg, Etage 2, Sitzungssaal C215
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Grundbuch
Objektbeschreibung
Eigentumswohnung (1 bis 2 Zimmer): Friedrich-Ebert-Straße 26, 47226 Duisburg, HochemmerichDas vorliegende Gutachten behandelt eine Eigentumswohnung in einem 1967 in Rheinhausen-Hochemmerich errichteten, beidseitig angebauten, IV-geschossigen Mehrfamilienhaus mit Hofdurchfahrt. Die Aufteilung nach WEG (Wohnungseigentumsgesetz) erfolgte im Jahr 1977 in insgesamt 36 Sonder- und Teileigentume (eine Gaststätte, 23 Wohnungen und 12 Garagen).Die zu bewertende Wohnung unterteilt sich in die Bereiche Wohnen, Schlafen, Küche, Diele, Bad, Abstellraum und Balkon.Das Gemeinschaftseigentum vermittelt einen durchschnittlich gepflegten Gesamteindruck. Die gegenständliche unbewohnte Wohnung war zum Stichtag noch nicht geräumt. Bis zu einer nachhaltigen Nachnutzung besteht Renovierungsbedarf hinsichtlich sämtlicher Boden- und Wandbeläge, der Zimmertüren, der Elektrik sowie Modernisierungsbedarf des Badezimmers. Die Wohnung weist deutliche Gebrauchsspuren auf und ist als Raucherwohnung einzustufen.
Anhänge
Gutachten (1520 KB)
Notizen
Änderungshistorie
2026-07-16 22:00:00
Ersterfassung
Gutachtenanalyse
52
Score
Kernfazit: 52 m² EG-Wohnung (Bj. 1967) in einem gemischt genutzten MFH mit Gaststätte und Kegelbahnen in Duisburg-Rheinhausen-Hochemmerich. Substanz schlecht (Raucherwohnung, nicht geräumt, Komplettsanierung Boden/Wand/Elektrik/Bad erforderlich). Vorteile: extrem günstiger Einstiegspreis (848 €/m²), ZVG-typisches Discountpotenzial, ausreichend Wohnfläche, Balkon, EG-Wohnung mit Gartennähe möglich. Nachteile: schwache Mikrolage (Rheinhausen strukturschwach), gewerbliche Nutzung im Haus (Lärm, Geruch, Image), hohe Renovierungskosten (geschätzt 25-35 k€), keine WEG-Verwalter-Informationen (Instandhaltungsrückstände unklar), leerstand, unbekannte Belastungen aus ZVG-Verfahren. Empfohlene Bietobergrenze: max. 30.000 € (ca. 68% des Verkehrswerts) – so bleibt Spielraum für 25-30 k€ Sanierung, Nebenkosten (Grunderwerb 0% bei ZVG, aber Notar/RA ca. 2-3 k€) und Gewinnmarge. Darüber hinaus kein wirtschaftlicher Ankaufsspielraum mehr. Nur für erfahrene Sanierer mit Eigenkapital und Bereitschaft zu 3-6 Monaten Leerstand geeignet.
Potenzial: Durchschnitt
Risiko: Hoch
MW: 44.100 €

Kaltmiete (Ist / Saniert)
4.5 €/m² > 7.5 €/m²
234 € > 390 €/Monat
Rendite
70% MW: 7.4% · Multi: 9.4x
Bietobergrenze
30.000 €
Bodenwertanteil: 3%