Eingeschossiges, beidseitig angebautes Einfamilienhaus (rückseitig 2-geschossig) in Marl-Drewer (Ruhrgebiet), eigengenutzt, teilunterkellert, inkl. 2 PKW-Stellplätze. Bausubstanz vermutlich älter (kein Energieausweis, keine Kanaldichtheitsprüfung vorhanden). Nicht genehmigte Balkonerweiterung (Stahlkonstruktion) stellt ein latentes Bau-/Genehmigungsrisiko dar, Fläche wurde nicht in Wertermittlung berücksichtigt. Lage in Marl (Käthe-Kollwitz-Straße) ist solider Wohnstandort ohne besondere Premiumlage, dafür moderate Bodenrichtwerte. Investitionspotenzial nur bei deutlichen Sanierungsmaßnahmen (Dämmung GEG-konform, Haustechnik, Bäder) und anschließender Vermietung oder Eigennutzung mit Wertsteigerung. Empfohlene Bietobergrenze: 175.000 € (rd. 66% des geschätzten Marktwerts) – bei stärkerem Bieterwettbewerb maximal 195.000 € (74%). Darüber hinaus kein wirtschaftlicher Ankauf darstellbar, da Ertragswert bei vermieteter Variante nur knapp 1.000 €/Monat hergibt und Sanierungsstau (Balkon, Energieausweis, Kanalisation) zusätzliche Kosten i.H.v. mind. 40.000–60.000 € verursachen dürfte.
Potenzial: Durchschnitt
Risiko: Mittel
MW: 265.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
5.5 €/m²
> 7.5 €/m²
770 €
> 1.050 €/Monat
Rendite
70% MW: 4.98%
· Multi: 28.7x
Bietobergrenze
175.000 €
Bodenwertanteil: 23%