Klassische ZVG-Unterbewertung in Emden-Barenburg: 83,90 m² Eigentumswohnung (Whg. Nr. 44, 1. OG rechts, BJ 1967) mit erheblichem Sanierungsstau und Bauschäden an Böden, Wänden, Decken und Fenstern. Der gerichtliche Verkehrswert von 52.000 € liegt deutlich unter dem geschätzten anteiligen Bodenwert von rund 90.000 € (ca. 1.280 m² Grundstücksanteil × 70 €/m² für periphere Wohnlage in Emden). Nach Kernsanierung ist eine Marktmiete von 6,50 €/m² kalt (545 €/Monat / 6.540 €/Jahr) realistisch, was eine Bruttorendite von 12,6 % am VK bzw. 18,0 % bei 70 % des VK ergibt. Sanierungskosten sind mit 40-50 k€ zu kalkulieren, inkl. Erneuerung der aus 1967 stammenden Versorgungsleitungen. Risiken: verdeckte Bauschäden, unklare Miet-/Eigentumsverhältnisse, Mietrückstände möglich, ZVG-spezifische Verfahrens- und Räumungsrisiken, mehrere Flurstücke mit ungeklärter Erschließung. Bietobergrenze 32.000 € (rd. 61,5 % VK), darunter bleibt ein Sicherheitspuffer für Sanierung, Nebenkosten und Verfahrensdauer. Für ZVG-erfahrene Investoren mit Eigenkapital, Sanierungskompetenz und Geduld attraktiv; Wertsteigerungspotenzial nach Sanierung auf 90-110 k€ realistisch.
Potenzial: Gut
Risiko: Mittel
MW: 80.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
4.5 €/m²
> 6.5 €/m²
378 €
> 545 €/Monat
Rendite
70% MW: 17.97%
· Multi: 7.95x
Bietobergrenze
32.000 €
Bodenwertanteil: 113%