Ehemaliges Wohn- und Pflegeheim als 'Bauruine' auf 8.015 m² Gesamtgrundstück in der Kleinlage Schlierbach (1.760 EW). Verkehrswert laut Gutachten 294.001 € (davon Flurst.295/1 mit Gebäude: 243.000 €). Gebäude steht komplett leer, ist nicht bewohnbar, weist Feuchtigkeits- und Schimmelpilzschäden auf. Kritisch: Bauantrag zur Umnutzung in ein 41-WE-Mehrfamilienhaus wurde am 19.07.2023 vom Main-Kinzig-Kreis ABGELEHNT. Ohne bestandskräftige Baugenehmigung ist eine wirtschaftliche Nachnutzung ungewiss – die immensen Sanierungskosten (Abriss oder Kernsanierung inkl. Hausschwamm-/Schadstoffsanierung) stehen einem ungesicherten Ertrag gegenüber. Bodenrichtwert der Region um 25-50 €/m² für WA, das 295/1-Flurstück profitiert vom Bestandsschutz/Entwicklungspotenzial. Die Erschließung von Flurst.296 ist nicht gesichert (kein Wegerecht). ZVG-Standardabschlag 30% auf den Marktwert ist angesichts der Risiken NICHT ausreichend – das ruinöse Gebäude und die fehlende Nutzungsperspektive erfordern einen deutlich aggressiveren Discount. Bietobergrenze bei ca. 55-60% des Verkehrswerts (zzgl. Abriss-/Sicherheitskosten-Puffer). Klare Empfehlung: NUR für Bestandsentwickler mit eigenem Baurecht und gesicherter Folgenutzung (z.B. Bestandsschutz Wohnheim) sinnvoll – ansonsten Finger weg.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 294.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
> 9.5 €/m²
Rendite
Bietobergrenze
165.000 €
Bodenwertanteil: 75%
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