Risikobehaftetes ZVG-Objekt in Kall/Eifel. Eingeschossiges Zweifamilienwohnhaus (Baujahr ca. 1980, Massivbau) mit ausgebautem DG (ca. 174 m² Wfl. gesamt: EG 71 m² + DG 103 m²) auf 515 m² Hanggrundstück. Wesentliche Risikofaktoren: (1) Lage in der Mechernich-Kaller Bleibelastungszone – zwingende Bodenuntersuchung mit potenziellen Sanierungskosten; (2) Bergbau-Altlasten über dem Bergwerksfeld 'Stahlberg' (Eisen-/Kupfererz) mit dokumentiertem Haack-Stollen in nur 80 m Entfernung – Tagesbruchgefahr nicht ausgeschlossen; (3) Trinkwasseranschluss seit 04/2024 stillgelegt – Wiederinbetriebnahme/Wasseranschlusskosten; (4) substanzieller Sanierungsstau (Heizung, Dämmung GEG, ggf. Eternit-Schiefer-Eindeckung prüfen) bei nur 37 J. Restnutzungsdauer; (5) Hanglage mit erhöhten Gründungskosten bei Neubau. Baurecht §34 BauGB (Innenbereich, kein B-Plan), keine Wohnungsbindungen, Grundbuch II lastenfrei. Aufgrund der kumulierten Risiken (Blei + Bergbau) ist ein deutlich reduzierter Marktwert gegenüber vergleichbaren Eifel-Objekten anzusetzen. Bietobergrenze für ein wirtschaftlich darstellbares Investment nach Risikoabschlag: max. 140.000 € (ca. 70 % des geschätzten Marktwerts). Nur für erfahrene Investoren mit Risikobereitschaft und Liquiditätspolster für Baugrundgutachten, Bodenproben und ggf. Bergbausicherung geeignet.
Potenzial: Schwach
Risiko: Hoch
MW: 200.000 €
Kaltmiete (Ist / Saniert)
5.5 €/m²
> 7.5 €/m²
957 €
> 1.305 €/Monat
Rendite
70% MW: 5.48%
· Multi: 12.77x
Bietobergrenze
140.000 €
Bodenwertanteil: 26%